Sprüche über Glauben
650 Sprüche — Seite 5
Alle Unordnung des inneren und des äußeren Menschen wird geordnet in der Gelassenheit, in der man sich läßt und Gott überläßt.
— Eckhart von Hochheim
Du weißt es, die Religionen sind wie die Leuchtwürmer: Um zu leuchten, bedürfen sie der Dunkelheit.
— Arthur Schopenhauer
Wer unter Menschen nur einen Engel sucht, der findet kaum Menschen. Wer aber unter Menschen nur Menschen sucht, der findet gewiss einen Engel.
— Gottlieb Moritz Saphir
Nicht jeder, der von einem Engel erleuchtet wird, erkennt, dass er von einem Engel erleuchtet wird.
— Thomas von Aquin
Am Dasein Gottes können nur blasierte Toren zweifeln
— Werner von Siemens
Zu glauben ist schwer. Nichts zu glauben ist unmöglich.
— Victor-Marie Hugo
Wo die Zeit nie hinkam, wo hinein nie ein Bild leuchtete, in dem Innigsten und Höchsten der Seele schafft Gott seine Welt.
— Eckhart von Hochheim
Das Gebet ändert nicht Gott, sondern den Betenden
— Sören Kierkegaard
Ich nenne es Unglaube, wenn man an einer Bittprozession um Regen teilnimmt, ohne den Regenschirm mitzunehmen.
— Anton Tschechow
Der Heuchler fastet, damit man ihn lobe; der Geizhals, damit man seine Börse fülle; der Gerechte, um Gott zu gefallen.
— Antonius von Padua
Gott befiehlt uns bloß, die Netze auszuwerfen, nicht aber, Fische zu fangen, weil er es ist, der sie ins Netz gehen lässt
— Vinzenz von Paul
Die Wahrheit ist nicht daß ausschließliche Eigentum einer einzelnen heiligen Schrift. Die Forderung der Zeit ist nicht eine einzige Religion, sondern die gegenseitige Achtung und Duldsamkeit der Anhän …
— Mahatma Gandhi
Herr Jesus Christus! Du warst arm und elend, gefangen und verlassen wie ich. Du kennst die Not der Menschen. Du bleibst bei mir, wenn kein Mensch mir beisteht. Du vergisst mich nicht und suchst mi …
— Dietrich Bonhoeffer
Alle Regierungen fordern blinden Glauben, sogar die göttliche.
— Christian Friedrich Hebbel
Der Westen hat Christus verloren; daran muß er zugrunde gehen.
— Fjodor M. Dostojewski
Seine besten Opfer sucht der Teufel unter denen, die enttäuscht sind, weil sie meinten, der Himmel habe zu halten, was sie sich von ihm versprechen.
— Emil Gött
Wir gehören nicht uns selbst, sondern dem Herrn
— Johannes Calvin
Einen Gottlosen habe ich noch nie gesehen, nur Ruhelose sind mir begegnet.
— Fjodor M. Dostojewski
So selig ist kein Seliger, so glücklich ist kein Glücklicher wie ein Mensch, der Gott im Herzen hat
— Antonius von Padua
Wie das Feuer die Flamme in sich trägt, so ist es für die Kräfte des vernunftbegabten Menschen notwendig, ein Werk vor sich zu haben.
— Hildegard von Bingen