Sprüche über Glauben
650 Sprüche — Seite 27
Jeder Mensch wird im Reiche einen Engel haben, der mit ihm herrscht, und in der Unterwelt einen Dämon, der ihn straft.
— Thomas von Aquin
Der Mensch ist weder Engel noch Tier, und das Unglück will es, dass, wer einen Engel aus ihm machen will, ein Tier aus ihm macht.
— Blaise Pascal
Geduld ist des Glaubens Goldstein.
— Ulrich Zwingli
Die Wahrheit hat ein fröhlich Antlitz.
— Ulrich Zwingli
Was der Mensch sein möchte, aber nicht ist, dazu macht er seinen Gott.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Niemand ist weiter von der wahren Religion entfernt, als wer sich selbst für sehr religiös hält.
— Erasmus von Rotterdam
Was können wir von einer Religion erwarten, die das Leid der Tiere ausklammert?
— Richard Wagner
Der Weg des Menschen zu Gott heisst in seiner steilsten Strecke - Einsamkeit
— Carl Hilty
Die Rätsel Gottes sind befriedigender als die Lösungen der Menschen.
— Gilbert Keith Chesterton
Gebet des Armen ist scheue Erbittung, der Reiche indessen wünscht eine Quittung.
— Emanuel Wertheimer
Ein jeder Christ, der sich durch die Einwürfe der Ungläubigen ins Wanken bringen lässt und sich über sie ereifert, hat einen Fuß in der selben Grube mit ihnen
— Pierre Bayle
Die meisten Menschen treiben die Religion, wie man ein Handwerk treibt; sie ist aber durchaus eine freie Kunst.
— Christian Friedrich Wilhelm Jacobs
Sollte nicht der Mensch seine Ideen von Gott ebenso zweckmäßig weben können, wie die Spinne ihr Netz zum Fliegenfang?
— Georg Christoph Lichtenberg
Ein jeder Aberglaube versetzt uns ins Heidentum.
— Justus Freiherr von Liebig
Wer die ungeheure Bedeutung der Religion unterschätzt, arbeitet trotz aller Aufklärung nur dem Aberglauben in die Hände, und mit dem Aufhören der Gottesfurcht beginnt die Entfesselung aller Leidenscha …
— Gottfried Wilhelm Leibniz
Der wahre Zweck von Religion soll sein, die Grundsätze der Sittlichkeit tief in die Seele einzudrücken.
— Gottfried Wilhelm Leibniz
Es geschieht nur zu oft, dass die Frömmigkeit durch äußere Formen erstickt und das göttliche Licht von den Meinungen der Menschen verdunkelt wird.
— Gottfried Wilhelm Leibniz
Den Stolz hat Gott noch stets vernichtet und Demut immer aufgerichtet.
— Carl Leberecht Immermann
Du bist für den Himmel unterwegs. Je mehr du ausgibst, desto mehr wirst du einnehmen.
— Hugo Ball
Der, der glaubt, hat keine Eile.
— Jens Peter Jacobsen