Sprüche über Glauben
650 Sprüche — Seite 24
Nicht Worte sucht Gott bei dir, sondern das Herz
— Augustinus
Man empfindet Gott durch die Seele wie die Luft durch den Körper
— Joseph Joubert
Gottes Engel kommen im Verborgenen zu uns
— James Russell Lowell
Niemand unter den Sterblichen ist so groß, dass er nicht in ein Gebet eingeschlossen werden könnte.
— Bertolt Brecht
Religion ist die Erkenntnis aller unserer Pflichten als göttliche Gebote.
— Immanuel Kant
Der Liberalismus ist die letzte religiöse Anschauung.
— Alexander Herzen
Die Erde ist randvoll mit Himmel, und in jedem gewöhnlichen Dornenbusch brennt Gott, aber nur jene, die sehen können, ziehen ihre Schuhe aus; die anderen sitzen drum herum und pflücken Brombeeren.
— Elizabeth Barrett Browning
Die Grundlage des Christentums ist ein Apfel
— Gustave Flaubert
Das einzige Interessante auf Erden sind die Religionen.
— Charles Baudelaire
Gott ist die Welt - und Gott und ich sind du!
— Otto Erich Hartleben
Ich wollte, ich stände auf einem hohen Berge, von wo aus ich auf der ganzen Welt gehört werden könnte; ich würde rufen mit solcher Stimme, daß alle es hörten: O ihr Menschenkinder, betet, betet, …
— Theresia von Avila
Der Glaube mag meiner Seele förderlich sein, doch meinen Ruf schickt er zum Teufel.
— Mark Twain
Obwohl aller sterblichen Natur unsichtbar, wird Gott aus seinen Werken selber ersehen.
— Aristoteles
Ich glaube nicht an Wunder. Ich habe ihrer zu viele gesehen.
— Oscar Wilde
Dass wir einen Gott ahnen, ist nur ein unzulänglicher Beweis für sein Dasein. Ein stärkerer Beweis ist, dass wir fähig sind, an ihm zu zweifeln.
— Arthur Schnitzler
Das Reifwerden eines Christen ist im Grunde ein Dankbarwerden.
— Friedrich von Bodelschwingh
Es gibt auch im Religiösen keine absolute Wahrheit, nur geglaubte. Der Gott einer Religion ist ohnmächtig gegen den, der andere Götter anerkennt oder keine.
— Otto Flake
Die Hoffnung ist eine Anleihe auf das Glück.
— Joseph Joubert
Woran man einmal herzhaft glaubt, dem macht man sich auch so oder anders dienstbar
— Adolph Kolping
Die wahre Frömmigkeit ist demütig und bescheiden.
— Adolph Kolping