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Sprüche über Glauben

650 Sprüche — Seite 26

  1. Der nächste Weg zu Gott ist durch der Liebe Tür, die Wissenschaft bringt dich nur langsam für

    Angelus Silesius

  2. Traget Holz und lasset Gott kochen.

    Joseph von Radowitz

  3. Die Predigten sind Kehrbesen, die den Unrat von acht Tagen aus den Herzen der Zuhörer herausfegen.

    Jean Paul

  4. Alles, was geschieht, ist nur Leid und Lied. Gott spielt auf der Harfe Trost sich zu.

    Klabund

  5. Der Buchstabe ist nicht der Geist, und die Bibel ist nicht die Religion.

    Gotthold Ephraim Lessing

  6. Die Irreligiösen sind religiöser, als sie es selbst wissen, und die religiösen sind's weniger, als sie meinen.

    Franz Grillparzer

  7. Wenn nur die Reue in dir nicht erlahmt, so wird Gott alles verzeihen.

    Fjodor M. Dostojewski

  8. Nimm das Gebet aus der Welt, und es ist, als hättest du das Band der Menschheit mit Gott zerrissen, die Zunge des Kindes gegenüber dem Vater stumm gemacht.

    Gustav Theodor Fechner

  9. Ich will aufhören, an Gott zu glauben, wenn ich sehe, dass ein Baum ein Gedicht macht und ein Hund eine Madonna malt; eher nicht.

    Christian Friedrich Hebbel

  10. Ist es nicht sonderbar, dass die Menschen so gerne für die Religion fechten und so ungerne nach ihren Vorschriften leben?

    Georg Christoph Lichtenberg

  11. Des Glaubens Sonde ist der Zweifel.

    Johann Gottfried Seume

  12. Aberglaube ist die Form der Ehrfurcht, die selbst den Zufall als eine Anordnung höherer Mächte anerkennt.

    Carl Ludwig Schleich

  13. Darin liegt der Adel und die Schönheit des Glaubens: dass wir das Herz haben, etwas zu wagen.

    John Henry Newman

  14. Glaube kann die Form annehmen, einen tragfähig zu machen für die Zweifel.

    John Henry Newman

  15. Je verborgener Gottes Hand, desto stärker ist sie.

    John Henry Newman

  16. Ich glaube, ich werde nach meinem Tode mehr für euch tun können als im Leben.

    Katharina von Siena

  17. Man fragte einmal einen Weisen, ob es wahre Atheisten gäbe. Glauben Sie, erwiderte er, dass es wahre Christen gibt?

    Denis Diderot

  18. In der Schöpfung greife ich Gott gleichsam mit Händen.

    Johannes Kepler

  19. Das ist die große Stille, die über Stürmen siegt, dass eines Menschen Wille in Gottes Willen liegt.

    Eduard Mörike

  20. Kein Volk hat Gott verlassen, das sich nicht selbst verließ.

    Heinrich von Treitschke