Sprüche über Glauben
650 Sprüche — Seite 13
Wer meint, dass der Gottesdienst nur in der Kirche zu Hause ist, braucht eigentlich nicht in die Kirche zu gehen.
— John Henry Newman
Der Glaube ist nur für manche unter uns zwingend, die Vernunft aber für alle.
— Henri Poincaré
Im Unglauben liegt die größte denkbare Anstrengung des Menschen gegen seinen eigenen Instinkt und Geschmack.
— Ferdinando Coelestinus Galiani
Der Glaube ist nimmermehr stärker und herrlicher, denn wenn die Trübsal und Anfechtung am größten ist
— Martin Luther
Die Religion verbietet, mehr zu glauben, als sie lehrt.
— Joseph Joubert
Das Wort ist tot, der Glaube macht lebendig.
— Friedrich von Schiller
Das ist die köstlichste der Gaben, die Gott dem Menschenherzen gibt, die eitle Selbstsucht zu begraben, indem die Seele glüht und liebt.
— Franz Emanuel August Geibel
Irgendwie, bewußt oder unbewußt, ist jeder Mensch auf der Suche nach Gott.
— Rainer Haak
Man müsste Gott selber sein, um Erfolge und Misserfolge unterscheiden zu können.
— Anton Tschechow
Es ist viel dringender erforderlich, die Seele als den Körper zu heilen, denn der Tod ist besser als ein schlechtes Leben.
— Epiktet
Was wäre das Leben ohne Hoffnung!
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Ohne ein ganz persönliches Verhältnis zu Gott hat das Beten überhaupt keinen Sinn.
— Carl Hilty
Religionen sterben, wenn sie sich als wahr erweisen. Die Wissenschaft ist das Archiv toter Religionen.
— Oscar Wilde
Der Glaube bringt genug Licht für diejenigen, die glauben wollen, und genug Schatten, um diejenigen mit Blindheit zu schlagen, die es nicht wollen.
— Blaise Pascal
Wir müssen bereit werden, uns von Gott unterbrechen zu lassen.
— Dietrich Bonhoeffer
Gebt euch nicht mit Kleinem zufrieden, Gott erwartet Großes!
— Katharina von Siena
Mit all eurer Wissenschaft: Könnt ihr erklären, wie und wann dieses Licht in die Seele kommt?
— Henry David Thoreau
Die Quelle des Ideals ist der heiße Durst nach Ewigkeit, die Sehnsucht nach Gott, also das Edelste unsrer Natur.
— Friedrich von Schlegel
Wir haben kein Recht zu fragen, warum Gott das, was er tut, so tut.
— John Henry Newman
Höheres gibt es nicht, als der Gottheit sich mehr als andere Menschen zu nähern und von hier aus die Strahlen der Gottheit unter das Menschengeschlecht zu verbreiten
— Ludwig van Beethoven