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Sprüche über Glauben

650 Sprüche — Seite 32

  1. Allmächtiger Vater, gib uns die Gnade, so zu beten, dass wir Gehör verdienen.

    Jane Austen

  2. Wem die Natur versagt, Genius oder Künstler zu sein, der kann und soll danach streben, zu den Heiligen zu gehören

    Malwida von Meysenbug

  3. Kirchen gibt es hier genug. Aber fromme Augen sehe ich so wenig.

    Paula Modersohn-Becker

  4. Die Saat der Liebe wird immer aufs Neue gesät in diesen heiligen Nächten, jene Saat, die einmal aufgehn soll als Ernte einem besseren Menschentum und der erlösten Kreatur.

    Manfred Kyber

  5. Die äußerliche und unberechtigte Herrschaft der Kirche muss gebrochen werden, bevor die innerliche und berechtigte Herrschaft der Religion beginnen kann

    Manfred Kyber

  6. Die Wissenschaft leitet uns Schritt für Schritt durch das ganze Ausmaß der Schöpfung, bis wir schließlich doch zu Gott gelangen.

    Margarete von Valois

  7. Ein Stern, den Gott entzündet, ist jedes Menschen Herz.

    Friedrich Julius Hammer

  8. Hätte man Verstand, brauchte man keine Gottheit; so aber macht man dich, Schicksal, zur himmlischen Göttin.

    Juvenal

  9. Religion ist die philosophische Poesie der Welt. Bei ihrer Gestaltung waren die poetischen und philosophischen Kräfte des Menschen zugleich tätig. Sie zu missachten ist darum immer eine Rohheit.

    August Pauly

  10. Das gehört auch zu den Wundern des Lebens, dass die Menschen das Größte, was sie besitzen, wieder vergessen können.

    August Pauly

  11. Für die größten Tragödien, welche Leidenschaft und Niedertracht in der Welt aufführen, kann nur ein Gott den Humor aufbringen.

    August Pauly

  12. Für viele sind Kirchen nur Versicherungsgesellschaften gegen Unfälle im Jenseits.

    August Pauly

  13. Es ist das Gefühl, dass in diesem Weltmechanismus etwas Ewiglebendes enthalten sein muss, was sich in allen das Ganze erfassenden Menschenseelen zu der Vorstellung »Gott« gestaltet.

    August Pauly

  14. Was die Natur sagt, hat Gott gesagt. Religionen aber sind Menschenantwort.

    August Pauly

  15. Das Reich Gottes ist weder Schwärmen noch schöngeistiges Genießen, sondern Wirken in Liebe und Weisheit, in Schönheit und Güte.

    Friedrich Lienhard

  16. Wir selber, wir Menschen – das Göttliche in uns – müssen an unserem eigenen Teil vollbringen das schwere Werk der Verklärung und Vergeistigung dieser Erbmasse. Niemand befreit uns davon. Gott ist in …

    Friedrich Lienhard

  17. Wir dürfen die Verbindung mit dem Ewigen nicht verlieren, in dessen Odem doch zuletzt unser Tiefstes lebt.

    Friedrich Lienhard

  18. Wer das irdische Leben nicht erst nimmt, nimmt Gott nicht ernst.

    Hildegard Waach

  19. Gott hat die lichte, mit Sonne geschmückte Hälfte seines großen Mantels von der Erde hinweggezogen, und mit der andern schwarzen Hälfte, worin Mond und Sterne gestickt sind, das Gehäuse der Welt umhän …

    Wilhelm Heinrich Wackenroder

  20. Wir begreifen die Wege des Himmels nicht.

    Wilhelm Heinrich Wackenroder