Sprüche über Glauben
650 Sprüche — Seite 32
Allmächtiger Vater, gib uns die Gnade, so zu beten, dass wir Gehör verdienen.
— Jane Austen
Wem die Natur versagt, Genius oder Künstler zu sein, der kann und soll danach streben, zu den Heiligen zu gehören
— Malwida von Meysenbug
Kirchen gibt es hier genug. Aber fromme Augen sehe ich so wenig.
— Paula Modersohn-Becker
Die Saat der Liebe wird immer aufs Neue gesät in diesen heiligen Nächten, jene Saat, die einmal aufgehn soll als Ernte einem besseren Menschentum und der erlösten Kreatur.
— Manfred Kyber
Die äußerliche und unberechtigte Herrschaft der Kirche muss gebrochen werden, bevor die innerliche und berechtigte Herrschaft der Religion beginnen kann
— Manfred Kyber
Die Wissenschaft leitet uns Schritt für Schritt durch das ganze Ausmaß der Schöpfung, bis wir schließlich doch zu Gott gelangen.
— Margarete von Valois
Ein Stern, den Gott entzündet, ist jedes Menschen Herz.
— Friedrich Julius Hammer
Hätte man Verstand, brauchte man keine Gottheit; so aber macht man dich, Schicksal, zur himmlischen Göttin.
— Juvenal
Religion ist die philosophische Poesie der Welt. Bei ihrer Gestaltung waren die poetischen und philosophischen Kräfte des Menschen zugleich tätig. Sie zu missachten ist darum immer eine Rohheit.
— August Pauly
Das gehört auch zu den Wundern des Lebens, dass die Menschen das Größte, was sie besitzen, wieder vergessen können.
— August Pauly
Für die größten Tragödien, welche Leidenschaft und Niedertracht in der Welt aufführen, kann nur ein Gott den Humor aufbringen.
— August Pauly
Für viele sind Kirchen nur Versicherungsgesellschaften gegen Unfälle im Jenseits.
— August Pauly
Es ist das Gefühl, dass in diesem Weltmechanismus etwas Ewiglebendes enthalten sein muss, was sich in allen das Ganze erfassenden Menschenseelen zu der Vorstellung »Gott« gestaltet.
— August Pauly
Was die Natur sagt, hat Gott gesagt. Religionen aber sind Menschenantwort.
— August Pauly
Das Reich Gottes ist weder Schwärmen noch schöngeistiges Genießen, sondern Wirken in Liebe und Weisheit, in Schönheit und Güte.
— Friedrich Lienhard
Wir selber, wir Menschen – das Göttliche in uns – müssen an unserem eigenen Teil vollbringen das schwere Werk der Verklärung und Vergeistigung dieser Erbmasse. Niemand befreit uns davon. Gott ist in …
— Friedrich Lienhard
Wir dürfen die Verbindung mit dem Ewigen nicht verlieren, in dessen Odem doch zuletzt unser Tiefstes lebt.
— Friedrich Lienhard
Wer das irdische Leben nicht erst nimmt, nimmt Gott nicht ernst.
— Hildegard Waach
Gott hat die lichte, mit Sonne geschmückte Hälfte seines großen Mantels von der Erde hinweggezogen, und mit der andern schwarzen Hälfte, worin Mond und Sterne gestickt sind, das Gehäuse der Welt umhän …
— Wilhelm Heinrich Wackenroder
Wir begreifen die Wege des Himmels nicht.
— Wilhelm Heinrich Wackenroder