Sprüche über Natur
770 Sprüche — Seite 6
Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsere Augen sie nicht sehen.
— Matthias Claudius
Wie eine Sonne geht das Herz durch die blassen Gedanken und löschet auf der Bahn ein Sternbild nach dem andern aus.
— Jean Paul
Lass mit den Augen auch dein Herz die Natur betrachten. Du siehst alles ganz anders. Schöner, bezaubernder, berauschend
Der Himmel ist genauso unter unseren Füßen wie über unserem Kopf.
— Henry David Thoreau
Nur die Natur tut Großes umsonst.
— Alexander Herzen
Den Wind kann man nicht verbieten, aber man kann Mühlen bauen
Unkraut ist eine Pflanze, deren Tugenden noch nicht entdeckt wurden.
— Ralph Waldo Emerson
Nach unserer bisherigen Erfahrung sind wir zum Vertrauen berechtigt, daß die Natur die Realisierung des mathematisch denkbar Einfachsten ist.
— Albert Einstein
Ein Kind ohne Mutter ist eine Blume ohne Regen.
Wir schlagen der Erde tiefe Wunden und trampeln achtlos auf ihr herum. Die Erde ist unsere nährende Mutter, und seine Mutter bringt man nicht um.
Die Blumen, die auf den Gipfeln der Berge blühen, würden ihren Platz niemals mit der Gartenrose tauschen
Ich liebe Bilder, die in mir den Wunsch erwecken, in ihnen herumzuspazieren, wenn es Landschaften sind, oder sie zu liebkosen, wenn es Frauen sind.
— Auguste Renoir
Kunst ist Mensch plus Natur.
— Vincent van Gogh
Die Welt wird schöner mit jedem Tag, man weiß nicht, was noch werden mag, das Blühen will nicht enden.
— Ludwig Uhland
In jedem Geschöpf der Natur lebt das Wunderbare.
— Antisthenes
Die missachtete Natur schlägt zurück. Und auch das wird missachtet.
— Else Pannek
Natürliche Dinge sind nicht unanständig.
— Vergil
Alle Flüsse münden ins Meer. Alle Dinge weisen in eine Richtung.
Große Leidenschaften sind wie Naturkräfte. Ob sie nutzen oder schaden, hängt nur von der Richtung ab, die sie nehmen.
— Ludwig Börne
Nichts ist "ewig", weder in der Natur noch im Menschenleben, ewig ist nur der Wechsel, die Veränderung.
— August Bebel