Sprüche über Natur
770 Sprüche — Seite 29
Die Natur auffassen und sie unmittelbar benutzen, ist wenig Menschen gegeben
— Francois Rabelais
Sommer ist bei uns nur ein grün angestrichener Winter.
— Christian Johann Heinrich Heine
Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne, du bist mir nah! Die Sonne sinkt, bald leuchten mit die Sterne. Oh, wärst du da!
— Johann Wolfgang von Goethe
Man kann einen seligen, seligsten Tag haben, ohne etwas anderes dazu zu gebrauchen als blauen Himmel und grüne Erde.
— Aristoteles
Wenn Du mit Geld nicht bezahlen kannst, bezahle wenigstens mit Dank. Die Blume ist das Lächeln der Pflanze
— Peter Hille
Indem der Mensch die Natur entmachtet, entzieht sie ihm die Bekömmlichkeit
So wie die Rosen blühen, so blühe auch dein Glück. Und wenn du Rosen siehst, so denk an mich zurück!
Bei Vollmondschein und Becherklang ertönt so froh der Liedersang. Wer Vollmondschein nicht liebt und ehrt, ist auch den Sonnenschein nicht wert.
Ein Esel sollte immer auf der Weide sein, denn wo er frißt, da wächst es, wo er sch-, da düngt er's, wo er seicht, da wässert er's und wo er sich wälzt, da zerbricht er die Schollen.
Die Frösche sind allweg des Storchen Speise.
Die Gänse gehen überall barfuß.
Gibt Gott Häschen, so gibt er auch Gräschen.
Beschert Gott den Hasen, beschert er auch den Rasen.
Die Liebe ist wie der Tau, sie fällt auf Rosen und Kuhfladen.
Wenn der Löwe brüllt, so zittert der Wald.
Das Pferd stirbt oft, eh das Gras wächst.
Stirb nicht, lieber Hengst, es kommt die Zeit, wo Gras wächst.
Wenn die Schwalben fliegen, so bleiben hier die Fliegen.
Wenn die Schwalben nieder fliegen und die Tauben baden, so bedeutet's Regen.
Vogelfang gehört zum Wildbann.