Sprüche über Natur
770 Sprüche — Seite 16
Glück ist Regen, wenn es heiss ist, Glück ist Sonne nach dem Guss, Glück ist, wenn ein Kind ein Eis isst, Glück ist auch ein lieber Gruss.
— Clemens Brentano
Wie kahl und jämmerlich würde manches Stück Erde aussehen, wenn kein Unkraut darauf wüchse.
— Wilhelm Raabe
Wem seine Gesundheit lieb und teuer ist, biete das Mögliche auf, in reiner Luft seine Zeit zu verbringen.
— Sebastian Kneipp
Ein Verliebter betrachtet eine Blume mit anderen Augen als ein Kamel.
Alles, was Natur an Gutem schenken kann, schenkt sie uns in Fülle. Und dazu die Begabung, all das zu genießen
Schiffe stranden nur an Felsen, die Gott geschaffen hat.
— Gorch Fock
Der Natur zugefügte Verletzungen in Geldwert zu messen verleitet zur Denkweise Unwiederbringliches kaufen zu können.
— Else Pannek
Der Mensch ist von Natur aus ehrgeizig und misstrauisch und weiß sich im Glück nicht zu mäßigen.
— Nicolaus Machiavelli
Wenn die Gans das Wasser sieht, so zappelt ihr der Steiß.
Wenn es beginnt zu tagen, die Erde dampft und blinkt, die Vögel lustig schlagen, dass dir dein Herz erklingt: Da mag vergehn, verwehen das trübe Erdenleid, da sollst du auferstehen in junger Herr …
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Die See kann nicht mit einem Scheffel gemessen werden.
Schmeicheln wir uns indes nicht zu sehr mit unseren menschlichen Siegen über die Natur. Für jeden solcher Siege rächt sie sich an uns.
— Friedrich Engels
Weil ich als Kind die Wälder schweigen und wachsen sah, konnte ich immer ein stilles Lächeln für das aufgeregte Treiben haben, mit dem die Menschen ihre vergänglichen Häuser bauen.
— Ernst Wiechert
Mach dir nicht vor, du wolltest Irrtümer in der Natur verbessern. In der Natur ist kein Irrtum, sondern der Irrtum ist in dir.
— Leonardo da Vinci
Kinder sind nicht nur Gegenstand der Erziehung, es sind himmlische Wegweiser, Muster, Engelsbilder des unverdorbenen Menschentums und einer heiligen Natur in uns.
— Bogumil Goltz
Gib den Winden ein frisch, ein fliegend Blatt, es wird den Weg schon finden, den es zu fliegen hat.
— Hermann Ferdinand Freiligrath
Im Stein wird die Bewegung nicht früher geendet, bis er auf dem Boden liegt. Ebenso tun alle Geschöpfe: Sie suchen ihre natürliche Statt.
— Eckhart von Hochheim
Die Natur schafft die Begabung, und das Schicksal hebt sie heraus.
— François de la Rochefoucauld
Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Inhalt bietet.
— Johann Wolfgang von Goethe
Auch ein dürrer Baum belebt die Landschaft.