Sprüche über Natur
770 Sprüche — Seite 13
Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott.
— Friedrich von Schiller
Das Leben in der Natur gibt die Wahrheit der Dinge zu erkennen.
— Albrecht Dürer
Der Arzt soll die Kraft und die Natur der Krankheit im Ursprung suchen, denn den Rauch vom Feuer sollen wir nicht löschen, sondern allein das Feuer
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Wer den Baum nur als Brennholz wertet, hat keine Ahnung, was der Baum insgesamt ist.
— Rabindranath Tagore
Aber unwillkürlich blickt der Mensch in die Zukunft, wie er, wenn er am Fenster steht, zum Himmel blickt, und wie an dem Wölkchen oder Gestirne auftauchen und dahin ziehen, so dämmern in ihr Bilder de …
— Ida Hahn - Hahn
Vertreibt die Natur; sie kehrt im Galopp zurück.
— Philippe Destouches
Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht.
— Aristoteles
Was ist das Leben? Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen in der Nacht. Es vergeht wie der Hauch des Büffels im Winter. Es ist wie der kurze Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenunte …
Der Duft der Blumen ist weit süßer in der Luft als in der Hand
— Francis Bacon
Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist, und wie viel Pracht in den kleinsten Dingen, in irgend einer Pflanze, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenb …
— Rainer Maria Rilke
Gott schläft im Stein, träumt in der Pflanze, erwacht im Tier und handelt im Menschen.
Die Mathematik ist eine Art Spielzeug, welches die Natur uns zuwarf zum Troste und zur Unterhaltung in der Finsternis
— Jean-Jacques Rousseau
Wer nicht mit der Sonne aufsteht, wird den Tag nicht geniessen.
Schöne Blumen wachsen langsam, nur das Unkraut hat es eilig
— William Shakespeare
Wirf dein Herz über den Fluss und spring hinterher.
Der Mensch wird geboren weich und schwach, und er stirbt hart und stark. Die Gräser und Bäume treten ins Leben weich und zart und sterben trocken und dürr. Also: Das Harte und Starke begleitet den …
— Laotse
Schöne Dinge wachsen inmitten der Dornen.
Tausend und Abertausend Ströme fließen in das Meer, aber das Meer ist nie voll; und könnte der Mensch Stein zu Gold verwandeln, sein Herz ist nie zufrieden.
Die Freundschaft und die Liebe sind zwei Pflanzen an einer Wurzel. Die letztere hat nur ein paar Blumen mehr.
— Friedrich Gottlieb Klopstock
Am Baum des Schweigens hängt der Friede