Sprüche über Natur
770 Sprüche — Seite 33
Gewiss ist, dass es Sonne gibt und Regen — dass es Abend wird und Nacht — und dass danach ein Morgen beginnt das ist gewiss.
— Else Pannek
Kunst, Kultur, Natur und alles, was sich nicht rechnet, bereichern das Leben, lassen ahnen, wie heil sein ist.
— Else Pannek
Wenn Gott verboten hätte, Wein zu trinken, würde er dann diesen Wein so herrlich haben wachsen lassen?
— Armand Jean du Plessis, Herzog von Richelieu
Das Wunder ist nicht ein Widerspruch zu den Naturgesetzen, sondern ein Widerspruch zu dem, was wir von den Gesetzen wissen.
— Augustinus
Einem Land, in dem die Blumen teuer sind, fehlt die Grundlage der Kultur.
Mit Geduld bekommst Du auch von unreinen Trauben Sirup
Es gibt wohl nichts Schöneres als eine Katzenmutterschaft. Man sollte sich eine Katze schon wegen ihrer Jungen anschaffen.
— Karel Capek
Wer den höchsten Gipfel erstieg, ist zu stolz, auf dem zweiten sich zu zeigen.
— Friedrich Gottlieb Klopstock
Dem Morgenrot einer neuen Idee geht es wie dem Morgenrot überhaupt: Die meisten Menschen findet es schlafend.
— Peter Sirius
Die Vernunft ist ein Licht. Davon will und soll die Natur erleuchtet, jedoch nicht in Brand gesteckt werden.
— Giacomo Leopardi
Alles auf der Welt hat sein zweites Gesicht: die Natur, die Kultur, die Religion, die Kunst, die Politik, die Liebe, alles, alles. Wer das nicht weiß, ist glücklich, ich weiß es.
— Hermann Löns
Die Folianten vergilben, der Städte gelehrter Glanz erbleicht, aber das Buch der Natur erhält jedes Jahr eine neue Auflage.
— Hans Christian Andersen
Alle Auflehnung gegen die Natur, gegen die Seinsbedingungen ist unfruchtbar und krankhaft.
— Sully Prudhomme
Und wenn du noch so oft an ihre Türen klopfst, die Natur wird nie erschöpfend Auskunft geben.
— Iwan Turgenjew
Wandern gibt mehr Verstand als hinterm Ofen zu sitzen.
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Auch die Sonne scheint in die Winkel und wird doch nicht schmutzig.
— Diogenes von Apollonia
Wie schnell alle Sterne verschwinden, sobald sich die Sonne erhebt.
— Friedrich von Bodenstedt
Die Nacht verbirgt die Welt, enthüllt aber das Weltall.
Am ruhigen Fluß ist das Ufer voller Blumen.
Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum