Sprüche über Natur
770 Sprüche — Seite 14
Wer langsam schlendert, sieht am meisten von der Landschaft
Tausend und Abertausend Ströme fließen in das Meer, aber das Meer ist nie voll; und könnte der Mensch Stein zu Gold verwandeln, sein Herz ist nie zufrieden.
Gott gab uns die Erinnerung, damit wir im Dezember Rosen haben können
Die Freundschaft und die Liebe sind zwei Pflanzen an einer Wurzel. Die letztere hat nur ein paar Blumen mehr.
— Friedrich Gottlieb Klopstock
Die Musik wirkt wie die Sonne, die alle Blumen des Feldes zum Leben erweckt.
— Khalil Gibran
Gedanken wollen oft - wie Kinder und Hunde -, dass man mit ihnen im Freien spazieren geht.
— Christian Morgenstern
Wenn Du liebst, dringst Du ans Licht wie der Samen, der in der Erde verborgen war.
— Bettina von Arnim
Das eigentliche Geheimnis des Vogelflugs ist in der Wölbung des Vogelflügels zu erblicken.
— Otto Lilienthal
Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.
— Khalil Gibran
Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen: bald siehst du, wenn der Schleier fällt, sen blauen Himmel unverstellt, herbstkräftig die gedämpfte Welt in warmem Golde fließen.
— Eduard Mörike
Es ist unmöglich, dass ein Mensch in die Sonne schaut, ohne dass sein Angesicht hell wird.
— Friedrich von Bodelschwingh
Blumen sind an jedem Weg zu finden, doch nicht jeder weiß den Kranz zu binden.
— Anastasius Grün
Lass einfach die Blume, die du in der Hand hältst, für diesen Moment deine Welt sein.
Blumen sind die Liebesgedanken der Natur.
— Bettina von Arnim
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wer Dornen sät, darf nicht erwarten Rosen zu ernten.
Das Gift, an dem die schwächere Natur zugrunde geht, ist für den Starken Stärkung, und er nennt es auch nicht Gift
— Friedrich Nietzsche
Die Unendlichkeit der Schöpfung ist groß genug, um eine Welt oder eine Milchstraße von Welten gegen sie anzusehen, wie man eine Blume oder ein Insekt in Vergleichung gegen die Erde ansieht.
— Immanuel Kant
Die Architektur ist die Fortsetzung der Natur in ihrer konstruktiven Tätigkeit.
— Karl Friedrich Schinkel
Ein Häuschen aus Liebe mit Blumen zur Zier, die immer nur blühen, das wünsche ich dir.