Sprüche über Natur
770 Sprüche — Seite 11
Der Gang der Jahreszeiten ist ein Uhrwerk, wo ein Kuckuck ruft, wenn es Frühling wird.
— Georg Christoph Lichtenberg
Die Spitze des Berges ist nur ein Umkehrpunkt.
— Reinhold Messner
Was auch das Meer verschlang, die Zeit verschlang das Weh, ewig bleibt die See.
— Gorch Fock
Flüsse und Berge altern nicht.
Wer wendet sein Gesicht nicht gerne der Zukunft zu, wie die Blumen ihre Kelche der Sonne?
— Heinrich von Kleist
Die Natur gibt einem Menschen seine Fähigkeiten, und das Glück bringt sie zur Wirkung.
— François de la Rochefoucauld
Das Leben in der Natur gibt die Wahrheit der Dinge zu erkennen.
— Albrecht Dürer
Mit Blitzen kann man die Welt erleuchten, aber keinen Ofen heizen.
— Christian Friedrich Hebbel
Es gibt ein Naturwunder, das noch größer ist als das Meer. Das ist der Himmel.
— Victor-Marie Hugo
Ein Baum der fällt macht mehr Lärm, als ein ganzer Wald der wächst.
Die Rose spricht alle Sprachen der Welt.
— Ralph Waldo Emerson
Jeder kehre den Schnee vor seiner Tür und kümmere sich nicht um das Eis, das auf dem Dach des Nachbarn liegt.
Es ist mit der Liebe auch wie mit anderen Pflanzen: wer Liebe ernten will, muß Liebe pflanzen.
— Jeremias Gotthelf
Es ist wahr: Die Blumen können uns nicht ernähren, aber sie machen die Freude des Lebens aus.
— André Gide
Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott.
— Friedrich von Schiller
Natur wiederholt ewig in weiterer Ausdehnung denselben Gedanken. Darum ist der Tropfen ein Bild des Meeres.
— Christian Friedrich Hebbel
Wer andere erheitern kann, ist von Natur aus Arzt
— Demokrit
Selbst in kleinsten Tautropfen kann sich die ganze Sonne widerspiegeln.
Wenn Blumen, gleichgültig welcher Farben und Formen zusammenstehen, kann nie ein Bild der Disharmonie entstehen.
— Vincent van Gogh
Am ruhigen Fluss ist das Ufer voller Blumen.