Sprüche über Natur
770 Sprüche — Seite 19
Willst du für ein Jahr planen, säe Reis. Planst du für ein Jahrzehnt, pflanze Bäume. Planst du für ein Leben, erziehe einen Menschen.
Wenn kein Gott existierte, müsste man ihn erfinden; doch er existiert! Die ganze Natur ruft es uns zu.
— Voltaire
Es gibt ein allgemein gültiges Gesetz, das Entstehen und Vergehen befiehlt.
— Publius Syrus
Die Blumen des eigenen Gartens duften nicht so stark wie die wilden Blumen. Dafür halten sie länger.
Man kann den Himmel berechnen und die Erde ausmessen, aber das Herz eines Menschen kann man nicht bestimmen.
Der Spiegel der Natur ist der klarste Spiegel! Ihn muss man schauen, an ihm sich ergötzen.
— Fjodor M. Dostojewski
Viele Wege führen zum Gipfel eines Berges, doch die Aussicht bleibt die gleiche
Wenn du mit den Früchten deines Baumes Ball spielst, wird er im nächsten Jahr keine tragen.
Lächle, denn es gibt einen Frühling in deinem Garten, der die Blüten bringt, einen Sommer, der die Blätter tanzen und einen Herbst, der die Früchte reifen lässt.
Vertreibe die Natur mit der Mistgabel - immer wieder wird sie zurückkehren.
— Horaz
Glück ist Wärme, wenn es kalt ist, Glück ist weisser Meeresstrand, Glück ist Ruhe, die im Wald ist, Glück ist eines Freundes Hand.
— Clemens Brentano
Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.
— Wilhelm Busch
Die Erde braucht Dünger wie der Fisch das Wasser.
Bäume sind für den Schatten da, Kinder fürs Alter.
Nichts entspannt so wie die Unentrinnbarkeit. Deswegen beruhigt uns die Natur und erregt uns die Welt.
— Théodore Simon Jouffroy
Wer Bäume pflanzt liebt noch andere außer sich selbst.
Ein Mädchen ohne Freund ist wie ein Frühling ohne Blüten
Das Talent des Menschen hat seine Jahreszeiten - wie die Früchte.
— François de la Rochefoucauld
Die Fliege, die nicht geklappt sein will, setzt sich am sichersten auf die Klappe selbst.
— Georg Christoph Lichtenberg
Wir mögen die Welt kennen lernen, wie wir wollen, sie wird immer eine Tag- und eine Nachtseite behalten.
— Johann Wolfgang von Goethe