Sprüche über Natur
770 Sprüche — Seite 5
Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte
— Bertolt Brecht
Der Wind beugt die Gräser, aber er bricht sie nicht.
Nimm eine Handvoll guter Erde. Vielleicht findest du ein Samenkorn darin oder eine Raupe. Wäre deine Hand geduldig genug, würde der Same ein Wald und die Raupe eine Schar geflügelter Wesen werden …
— Khalil Gibran
Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken...
— Novalis
Blumen anschauen hat etwas Beruhigendes: Sie kennen weder Emotionen noch Konflikte.
— Sigmund Freud
Gott handelt nur nach den Gesetzen seiner Natur und von niemandem gezwungen.
— Baruch de Spinoza
Ein Mensch mit Frieden in der Seele ist wie eine Sonne im Haus, die Nebel und Wolken aufzehrt.
— Albert Schweitzer
Glück und Regenbogen sieht man nicht über dem eigenen Haus, sondern nur über fremden.
Ein Mann ohne Frau - ein Wasser ohne Damm.
Gibt es denn eine Welle, die für sich allein ist im Weltmeer?
Die Rose ist so etwas schönes, dass auch der wahnsinnigste Züchter sie nicht verderben kann.
— Konrad Adenauer
Wie die Sonne nicht auf Lob und Bitte wartet, um aufzugehen, sondern eben leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt wird, so darfst auch du weder schmeicheln noch Beifall brauchen, um Gutes zu tun
— Epiktet
Der Gelehrte studiert die Natur nicht, weil das etwas Nützliches ist. Er studiert sie, weil er daran Freude hat, und er hat Freude daran, weil sie so schön ist. Wenn die Natur nicht so schön wäre, so …
— Henri Poincaré
Ein Mensch, der die Natur nicht liebt, enttäuscht mich; fast misstraue ich ihm.
— Otto von Bismarck
Wenn man einen Sumpf trocken legen will, darf man damit nicht die Frösche beauftragen.
— Mark Twain
Früher oder später, aber gewiss immer, wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selber ist.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Ein Bruder ist ein Freund, den dir die Natur gegeben hat.
Was die Ebbe nimmt, bringt die Flut wieder.
Wir sind einander nah durch die Natur, aber sehr entfernt durch die Bildung.
— Konfuzius
Je größer aber ein Mensch ist, desto mehr neigt er dazu, vor einer Blume niederzuknien.
— Gilbert Keith Chesterton