Sprüche über Natur
770 Sprüche — Seite 38
Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern grossen Gehalt bietet.
— Johann Wolfgang von Goethe
Düfte sind wie die Seele der Blumen, man kann sie fühlen selbst im Reich der Schatten
— Joseph Joubert
Ideen und Pläne sind wie Pflanzen. Eines Tages werden sie Früchte tragen.
Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum.
Die Farbe ist die letzte Kunst und die uns noch immer mystisch ist und bleiben muss, die wir auf eine wunderlich ahnende Weise wieder nur in den Blumen verstehen.
— Philipp Otto Runge
Wie der Geist in den Blumen ist, so ist er auch in den Bäumen
— Philipp Otto Runge
Die Freude, die wir an den Blumen haben, das ist noch ordentlich vom Paradiese her.
— Philipp Otto Runge
Wer sieht nicht Geister auf den Wolken beim Untergang der Sonne?
— Philipp Otto Runge
Der Morgen ist die grenzenlose Erleuchtung des Universums
— Philipp Otto Runge
Um die Natur zu erkennen, muss man ihre Geschöpfe verstehen. Um ein Geschöpf zu verstehen, muss man in ihm den Bruder sehen.
— Manfred Kyber
Die wunderbare Lampe des Himmels, die Sonne.
— Robert Herrick
Die große schweigende Rednerin Natur hat allein für unsere Schmerzen das rechte Wort.
— August Pauly
Wir nennen es Helligkeit, wenn uns mit dem Aufgang der Sonne das Nahe sichtbar gemacht und die Sterne verfinstert werden.
— August Pauly
Die Wolken: die Schauspieler der Lüfte.
— August Pauly
Was die Natur sagt, hat Gott gesagt. Religionen aber sind Menschenantwort.
— August Pauly
Wo können wir uns wohl dem Schöpfer näher wähnen, als wenn der Schöpfung Pracht hervorruft Wonnentränen?
— Heinrich Martin
Bildung ruht auf drei mächtigen Säulen: Geist, Natur und Kunst.
— Heinrich Martin
Der von Einbildungskraft entblösste Verstand möchte selbst die Natur abschätzig behandeln, wenn sie nur nicht stärker wäre als er.
— Germaine Madame de Stael
Ich glaube fest, dass jede Blume sich an der Luft, die sie atmet, erfreut.
— William Wordsworth
Gott hat die lichte, mit Sonne geschmückte Hälfte seines großen Mantels von der Erde hinweggezogen, und mit der andern schwarzen Hälfte, worin Mond und Sterne gestickt sind, das Gehäuse der Welt umhän …
— Wilhelm Heinrich Wackenroder