Sprüche über Natur
770 Sprüche — Seite 24
Freude heißt die starke Feder in der ewigen Natur
— Friedrich von Schiller
Immer munter und frisch wie im Wasser der Fisch, wie im Kleefeld der Has, wie der Heuschreck im Gras, wie das Entlein im See, wie das Füchslein im Schnee, wie das Fröschlein am Bach, wie der Spatz …
Freude heißt die starke Feder In der ewigen Natur. Freude, Freude treibt die Räder In der großen Weltenuhr.
— Friedrich von Schiller
Ins Innere der Natur dringt kein erschaffner Geist.
— Albrecht von Haller
Ein Kunstwerk ist ein Stück Natur, gesehen durch ein Temperament.
— Emile Zola
Aus derselben Ackerkrume wächst das Unkraut wie die Blume und das Unkraut macht sich breit.
— Friedrich von Bodenstedt
Bisweilen stelle ich mir die Farben als lebendige Gedanken vor, Wesen reiner Vernunft, mit denen ich mich auseinander setzen kann. Die Natur existiert nicht an der Oberfläche, sie geht in die Tiefe.
— Paul Cezanne
Manchen gelingt es, ein Idyll zu finden, und wenn er's nicht findet, so schafft er's sich.
— Theodor Fontane
Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur.
— Epikur
Ich will dein Bett aus Rosen richten und tausend zarte Reime dazu dichten.
— Christopher Marlowe
Die Natur hat niemals das Herz verraten, das sie geliebt hat.
— William Wordsworth
Blumen blühen nur kurze Zeit, doch Freundschaft hält für Ewigkeit.
Wo sind die Tränen von gestern Abend? Wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr?
— Bertolt Brecht
Ja, ich bin ein Träumer ... denn nur Träumer finden ihren Weg durchs Mondlicht und erleben die Morgendämmerung bevor die Nacht erwacht.
— Oscar Wilde
Tage mit der Natur. Nimm dir Zeit für sie. Sehne sie herbei. Du brauchst sie. Selbst du bist Natur. Eine kurze Zeit bist du wieder zu Hause.
Manche Hähne glauben, dass die Sonne ihretwegen aufgeht.
— Theodor Fontane
Wir zerstören Millionen Blüten, um ein Schloss zu errichten, dabei ist eine einzige Distelblüte wertvoller als tausend Schlösser.
— Leo Tolstoi
Wer das Alphabet erschaffen, hat uns den Faden unserer Gedanken und den Schlüssel der Natur in die Hand gegeben.
— Antoine de Rivarol
Lass Dein Leben leichtfüssig auf den Rädern der Zeit tanzen, wie Tau auf der Spitze eines Blattes
— Rabindranath Tagore
Nichts in der Natur ist zufällig. Etwas erscheint nur zufällig aufgrund der Unvollständigkeit unseres Wissens.
— Baruch de Spinoza