Sprüche über Macht
793 Sprüche — Seite 9
Wer über die Fehler anderer lacht, macht selber einen.
Wenn die Zeit nicht reif ist, kann nichts es geschehen machen; wenn sie reif ist, kann nichts es verhindern
Gewohnheit, Sitte und Brauch sind stärker als die Wahrheit.
— Voltaire
Man greift nicht nur an, um jemandem weh zu tun, ihn zu besiegen, sondern vielleicht auch nur, um sich seiner Kraft bewußt zu werden.
— Friedrich Nietzsche
Eine Mücke kann dem Löwen mehr zu schaffen machen, als ein Löwe der Mücke
— Selma Lagerlöf
Ach, so denkt er, diese Welt, hat doch viel, was nicht gefällt. Rosen, Tanten, Basen, Nelken sind genötigt zu verwelken; Ach - und endlich auch durch mich macht man einen dicken Strich
— Wilhelm Busch
Nichts auf der Welt wird so gefürchtet wie der Einfluß von Männern, die geistig unabhängig sind
— Albert Einstein
Du bist der Herr deiner Worte, aber einmal ausgesprochen, beherrschen sie dich.
Wir haben uns die Erde nicht unterworfen. Wir haben ihr nur tiefe Wunden geschlagen.
— Georg Simmel
Die Liebe ist alles und wirkt alles, und von ihr kann man alles sagen, und alles kann man ihr zuschreiben.
— Giordano Bruno
Der Bauer macht ein Bäuerlein, es muss nicht mit der Bäurin sein
Mit schlechten Gesetzen und guten Beamten läßt sich immer noch regieren. Bei schlechten Beamten aber helfen uns die besten Gesetze nichts.
— Otto von Bismarck
Ein Kamel macht sich nicht über den Buckel eines anderen lustig
Es ist vernünftig, von einem Arzt zu erwarten, dass er vor der Macht des Geistes, Krankheiten zu überwinden, Achtung hat.
— Hippokrates von Kós
Der Grammatik müssen sich selbst Könige beugen.
— Jean-Baptiste Molière
Die Liebe macht Blinde sehend, aber Lahme nicht gehend
Der eigene Hund macht keinen Lärm - er bellt nur.
— Kurt Tucholsky
Schätze deine Größe nicht nach deinem Schatten
Die Frau, die ihren Mann nicht beeinflussen kann, ist ein Gänschen; die Frau, die ihn nicht beeinflussen will - eine Heilige.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Alle Revolutionen haben bisher nur eines bewiesen, nämlich, daß sich vieles ändern läßt, bloß nicht die Menschen
— Karl Marx