Sprüche über Macht
793 Sprüche — Seite 26
Je nun, es ist im Menschenvolk einmal so Brauch, Vor irgend wem im Staub zu liegen auf dem Bauch.
Liebe ist, wenn sie dir die Krümel aus dem Bett macht
— Kurt Tucholsky
Nicht das macht frei, dass wir nichts über uns anerkennen wollen, sondern eben, dass wir etwas verehren, was über uns ist.
— Johann Wolfgang von Goethe
Mann der Arbeit, aufgewacht! Und erkenne deine Macht! Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will.
— Georg Friedrich Rudolph Herwegh
Das Genie ist die Macht, Gott der menschlichen Seele zu offenbaren.
— Franz Liszt
2 Bauern gingen in den Wald, der Eine macht den Anderen kalt. Willst Du kalten Bauern seh'n, mußt Du in den Wald reingeh'n.
Jede Kultur wird durch die Suggestion eines unsichtbaren Hypnotiseurs zusammengehalten - durch künstlich erzeugte Illusion
— William Butler Yeats
Es gibt nur einen mächtigen Hebel der Zivilisation: die Religion.
— Johann Jakob Bachofen
Nur die Ruhe in der Bewegung hält die Welt und macht den Mann.
— Gottfried Keller
Ich will haben, dass am Ende meiner Zeit keiner mehr die Richtung verändern kann. Zwar kann der Zug noch mal aufgehalten werden, das macht nichts. Hauptsache ist, er fährt in die richtige Richtung.
— Helmut Kohl
Sphären ineinander lenkt die Liebe, Weltsysteme dauern nur durch sie
— Friedrich von Schiller
Keiner weiß was in ihm steckt, bevor er von der Macht gekostet hat
— Otto Flake
Wer sich in schlechten Zeiten den Staat ins Boot holt, wird ihn in guten Zeiten kaum mehr vom Steuer verdrängen können.
— Walter Scheel
Der Empfindsame ist der Waffenlose unter lauter Bewaffneten.
— Berthold Auerbach
Ein wenig Liebe ist wie ein wenig Wein. Allzuviel vom einen oder anderen macht einen Mann krank.
— John Steinbeck
Wein erhöht den Geist und macht ihn geneigt zur Entflammung, und beim vollen Pokal schwinden die Sorgen dahin.
— Ovid
Arm oder reich - der Tod macht alles gleich.
Das Volk beurteilt die Macht Gottes nach der Macht seiner Priester.
— Napoleon
Das deutsche Schicksal: vor einem Schalter zu steh’n. Das deutsche Ideal: hinter einem Schalter zu sitzen.
— Kurt Tucholsky
Mit einflussreichen Beziehungen zu prahlen, das sollte man jenen überlassen, die keine haben.
— Otto Weiss