Sprüche über Macht
793 Sprüche — Seite 38
Eigentum ist eine Falle: was wir zu besitzen glauben, besitzt tatsächlich uns.
— Alphonse Karr
An deinem Herd bist du genauso ein König wie jeder Monarch auf seinem Thron.
— Miguel de Cervantes Saavedra
Die große Kunst des Regierens besteht meistens in nichts anderem als: glauben zu machen, dass alles, was geschieht, durch uns geschehe.
— Joszef Freiherr von Eötvös
Wer die Menschen belehren oder beherrschen will, der muss zuerst sich selbst überwinden und Herr seiner eigenen Leidenschaft werden. Das ist die erste Bedingung jeder Macht, welche wir über andere a …
— Joszef Freiherr von Eötvös
Bargeld ist Aladins Wunderlampe
— Lord Byron
Befehlen und gehorchen heißt, mit Mächten in Beziehung gebracht zu werden, und es ist nur sinnvoll, wenn der Befehlshaber im Vollbesitz dieser Mächte ist.
— Sebastian Faber
Unendlich ist der Raum, durch den wir in dunkler Nacht sternenweit schauen, aber bei lichtem Tage bietet er sich fassbar umgrenzt dem Auge. Nie die Zeit: unsichtbar bleibt sie, stumm, unerbittlich, ei …
— Theodor Toeche-Mittler
Reichtum beglückt, wenn wir ihn besitzen, und macht tief unglücklich, wenn er uns besitzt.
— Heinrich Lhotzky
Dem vertrauen die Menschen, der sich von einer höheren Macht regieren lässt.
— Paul Olaf Bodding
Unbeglückt ist noch nicht unglücklich. Dass du entbehren musst, das macht dich stark und gibt dir Selbstvertrauen.
— Paul Olaf Bodding
Eine dünne Freiheit ist immer noch besser als fettes Sklaventum
— Thomas Fuller
Nur ein Fehltritt braucht die Stütze der Staatsgewalt. Die Wahrheit steht von alleine aufrecht.
— Thomas Jefferson
Je mächtiger man ist, desto eher ist man verpflichtet, gerecht zu sein, und stets bleibt Ehrlichkeit die vorteilhafteste Politik
— Hippolyte Taine
Das allgemeine Wahlsystem in einem gleichgültigen Land läuft immer darauf hinaus, die Macht in die Hände deklassierter Schwätzer zu legen.
— Hippolyte Taine
Aller Herrschaft Druck ist schwer; man muss den Menschen immer freiwillig handeln zu lassen scheinen
— Johann Jakob Wilhelm Heinse
Der Mensch ist allen Gesetzen unterworfen, die in der Natur sind.
— Johann Jakob Wilhelm Heinse
Die Blume macht den Garten, nicht der Zaun
Den Aufbau von Macht ermöglichen meist diejenigen, die nachher ihre Opfer werden.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Erzwingen heißt durchsetzen, was nicht zwingend ist.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Der Mensch, der die Gewalt besaß, uns glauben und lieben zu machen, bleibt zutiefst in uns der königliche Mensch, auch noch als späterer Gegner.
— Lou Andreas-Salomé