Sprüche über Macht
793 Sprüche — Seite 24
Überall, wo Gewalt statt Rechts galt, ward die Gewalt niemals recht alt.
— Daniel Sanders
Das Glück befindet sich immer auf der Seite des größten Bataillons.
— Marie Marquise de Sévigné
Täglich, bei aller Mühe und Arbeit, sehe ich, dass nicht mein Wille, sondern der Wille einer höheren Macht geschieht, deren Gedanken nicht meine Gedanken sind.
— Johann Wolfgang von Goethe
Nicht die Gewalt der Armee noch die Tüchtigkeit der Waffen, sondern die Kraft des Gemüts ist es, welche Siege erkämpft.
— Johann Gottlieb Fichte
Nur Geld genug, so ist die Welt zu Kauf! Ein goldner Schlüssel schließt alle Schlösser auf!
— Christoph Martin Wieland
Aus derselben Ackerkrume wächst das Unkraut wie die Blume und das Unkraut macht sich breit.
— Friedrich von Bodenstedt
Verachtung ist das Gefühl eines vorsichtigen Mannes für einen Feind, der zu mächtig ist, um ihn gefahrlos zu bekämpfen.
— Ambrose Bierce
Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
— Christian Johann Heinrich Heine
Die Gewalt lebt davon, dass sie von anständigen Leuten nicht für möglich gehalten wird.
— Jean-Paul Sartre
Im Kampf zwischen dir und der Welt, stelle dich immer auf die Seite der Welt.
— Franz Kafka
Erkenntnis macht frei, Bildung fesselt, Halbbildung stürzt in Sklaverei.
— Wilhelm Raabe
Die schlimmste Herrschaft ist die der Gewohnheit.
— Publius Syrus
Ein Floh auf der Schlafmatte ist schlimmer als ein Löwe in der Wüste.
Manchmal ist es schwerer, einen einzigen Menschen als ein ganzes Volk zu beherrschen.
— Marquis de Vauvenargues
Es ist ebenso viel Trägheit wie Schwäche dabei, sich beherrschen zu lassen.
— Jean de la Bruyère
Was der Teufel nicht kann, macht die Frau.
Wer auf fremde Kosten lacht, macht Schulden.
Recht ist Eigentum, das sich auf die Macht stützt. Mit der Macht wird auch das Recht hinfällig
— Antoine de Rivarol
Geld ist der größte Held.
Führe dein Geschäft, oder es wird dich führen.
— Benjamin Franklin