Sprüche über Gefahr
564 Sprüche — Seite 9
Wer Dornen sät, darf sein Zelt nicht barfuß verlassen.
Obwohl jeder das Schicksal hat, einmal zu sterben, lege deinen Kopf nicht in den Rachen des Löwen.
— Saadi Moscharrefoddin
Die gefährlichste Klippe im Leben eines Künstlers ist die Heirat, besonders eine so genannte glückliche Heirat.
— Anselm Feuerbach
Durch Gefahren setzt ein großes Herz sich durch
— Jean Racine
Wer keine Gelegenheit auslassen kann, etwas Kluges zu sagen, dem kann man die Behandlung eines großen Problems nicht anvertrauen.
— William Hazlitt
Die Idee ist eine Seifenblase: ein Sandkorn Wahrheit läßt sie platzen.
— Carl Ludwig Schleich
Überschreitet man das Maß, so wird das Angenehme zum Unangenehmen.
— Epiktet
Der Utopist sieht das Paradies, der Realist das Paradies plus Schlange
— Christian Friedrich Hebbel
Die Leidenschaften vernichten das Beste und die Besten.
— Heinrich Laube
Mit den ersten Bäumen, die gefällt werden, beginnt die Kultur. Mit den letzten Bäumen, die gefällt werden, endet sie.
Wer Geld besitzt, dem drohen Diebe, er schlummert nie in Sicherheit, viel sichrer schläft die Zärtlichkeit bei Aktien der Liebe.
— Anna Luise Karsch
Bedenkt auch, wie unberechenbar der Verlauf eines Krieges ist, bevor ihr euch noch in denselben einlasset.
— Thukydides
Halbes Studium ist gefährlicher als die rohe Unbefangenheit des Talents
— Otto Ludwig
Die Angst vor einer Gefahr kann manchmal die größte der Gefahren sein.
— Niccolò Tommaseo
Man fällt nicht über seine Fehler! Man fällt immer über seine Feinde, die diese Fehler ausnutzen.
— Kurt Tucholsky
Unaufmersamkeit lässt das Schiff stranden.
Das Zerreden ist hundertfach bösartiger und gefährlicher als das Verschweigen.
— Stanislaw Brzozowski
Unsere schulische Bildung ignoriert auf viele Arten die Regeln einer gesunden Entwicklung
— Elizabeth Blackwell
Ich weiß drei böse Hunde: Undankbarkeit, Stolz, Neid. Wen die drei Hunde beißen, der ist sehr übel gebissen.
— Martin Luther
Der Mensch, biologisch gesehen, ist das furchtbarste aller Raubtiere, und das einzige, das seine eigene Gattung anfällt.
— William James