Sprüche über Gefahr
564 Sprüche — Seite 19
Der Mittelweg ist oft doppelt gefährlich.
— Christian Dietrich Grabbe
Flieg nicht hoch empor, dann kannst du auch nicht stürzen
Der geringe Schaden, welchen der Igel anrichtet, kann gegenüber dem von ihm gebrachten Nutzen kaum in Betracht kommen, zumal jener noch keineswegs genügend erwiesen ist.
— Alfred Edmund Brehm
O Wanderer, steh und schau: Hier fiel ich - in die Hände meiner Frau! Bete für mich ein fromm Gebet, dass es dir nicht wie mir ergeht.
— Otto Julius Bierbaum
Furcht macht verächtlich, und Verachtung ist gefahrvoller als Hass.
— Johann Jakob Engel
Wer Aufopferung als Lebensinhalt akzeptiert, wird ein Opfer seiner selbst.
— Else Pannek
Menschen, die sich überschätzen, richten ihr Chaos an wie ein kaltes Buffet.
— Else Pannek
Nichts ist so gefährlich wie das Allzumodernsein. Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu kommen.
— Oscar Wilde
Doch manchen stürzt schon die Hoffnung auf Gewinn in sein Verderben.
— Sophokles
Fürchtet einer das Feuer, so riecht er allenthalben Rauch.
— Jeremias Gotthelf
Dem, welcher ein Bein gebrochen hat, kann man dadurch sein Unglück doch erträglicher machen, wenn man ihm zeigt, dass es leicht hätte das Genick treffen können.
— Immanuel Kant
Fluche einem Nachbarn, und du gräbst zwei Gräber.
Macht ist eine Leiter mit angesägten Sprossen.
— Philip Chesterfield
Eigentlich müßte man sich fürchten, aus dem Haus zu treten.
— Franz Kafka
Nur die Frau kann eine Familie schaffen. Aber eine Familie kann auch an ihr zerbrechen.
— Mutter Theresa
Wenn das Glück dir Küchlein backt, so will es dich fassen und erdrücken
Schon wer nur ein kleines Lichtlein in der Dunkelheit anzündet, lockt die Mücken an
— Franz von Sales
An verblendeter Mutterliebe sind mehr Menschen zugrunde gegangen als an der gefährlichsten Kinderkrankheit.
— Otto von Leixner
Brennt unser Haus und können wir nicht löschen, so lasst uns wenigstens die Hände wärmen.
— Franz Grillparzer
Mensch: ein Tier, das Geschäfte macht; kein anderes Tier tut dies - kein Hund tauscht Knochen mit einem anderen.
— Adam Smith