Sprüche über Gefahr
564 Sprüche — Seite 17
Wir wandeln auf Glatteis und sind keinen Augenblick sicher, dass wir nicht fallen.
— Friedrich Vischer
Wer sich vom Wolfe Rat lässt geben, dessen Schafen geht's ans Leben.
— Bernhard Freidank
Es gibt im Seelenleben des Menschen feine, liebliche Dinge, die so zart sind, dass sie zerstört werden, wenn man sie mit Worten berührt.
— August Pauly
Empfindlich ist das Auge des Freundes, ein Sandkorn verletzt es.
Schafft die Tränen der Kinder ab! Das lange Regnen in den Blüten ist so schädlich!
— Jean Paul
Wenn Du Dich in Gefahr glaubst, an einem Menschen zugrunde zu gehen, so rechne es ihm nicht gleich als Schuld an, sondern frage Dich vorerst, wie lange Du schon nach solch einem Menschen gesucht ha …
— Arthur Schnitzler
Ein Mensch, der in Gefahr an das Risiko denkt, hat die Schlacht schon halb verloren.
— John Knittel
Verjage die Fliege von der Stirn deines Freundes nicht mit dem Beil.
Wasser in der Ferne kann kein Feuer in der Nähe löschen.
Ein gutes Zitat ist ein Diamant am Finger eines geistreichen Menschen und ein Pflasterstein in der Hand eines Narren.
— Joseph Roux
Es ist sehr gefährlich einen Abgrund in zwei Sätzen zu überspringen
Aus der Blume, aus der die Biene Honig saugt, saugt die Spinne Gift.
Die Schnellentschlossenen straucheln leicht.
— Sophokles
Jeder Aufstieg in große Höhen geschieht auf einer Wendeltreppe.
— Francis Bacon
Bedürfnisse nur an dem Maße subjektiver Wünsche und Meinungen gemessen, ruinieren jede Wirtschaft.
— Richard Rothe
Solange noch ein wenig gelacht wird, sind die Dinge in Ordnung. Sobald dieser höllische Ernst wie eine ölige See aufkommt, ist alles verloren.
— David Herbert Lawrence
Verachtung ist das Gefühl eines vorsichtigen Mannes für einen Feind, der zu mächtig ist, um ihn gefahrlos zu bekämpfen.
— Ambrose Bierce
Frauen die schlecht kochen und welche kein gemütliches Heim zu schaffen vermögen, treiben ihren Mann aus dem Haus und dem Schnapsteufel in die Arme
— August Oetker
Mut besteht nicht darin, dass man die Gefahr blind übersieht, sondern darin, dass man sie sehend überwindet.
— Jean Paul
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen
— Christian Johann Heinrich Heine