Sprüche über Gefahr
564 Sprüche — Seite 13
Umarme deinen Feind! Denn solange du ihn mit den Armen umschlingst, ist es ihm nicht möglich, die Waffe zu ziehen
Den Haien entrann ich Die Tiger erlegte ich Aufgefressen wurde ich von den Wanzen.
— Bertolt Brecht
Die Liebe ist eine köstliche Blume, aber man muss den Mut haben, sie vom Rande eines schauerlichen Abgrundes zu pflücken.
— Stendhal
Wenn man schon fallen muss, muss man der Gefahr entgegenlaufen.
— Tacitus
Der Plural von Lebensgefahr lautet: Lebensgefährtin
Nur wer Geist hat, sollte Besitz haben: sonst ist der Besitz gemeingefährlich.
— Friedrich Nietzsche
Mit Offenheit verschließt man sich leicht alle Türen.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Wer seine Leiter zu steil stellt, kann leicht nach hinten fallen.
Die Gefahr kommt von denen, die nach eurem Geschmack sein wollen.
— Demosthenes
Das ist im Leben hässlich eingerichtet, dass bei den Rosen gleich die Dornen stehen.
— Joseph Victor von Scheffel
Der Rose süßer Duft genügt, man braucht sie nicht zu brechen. Und wer sich mit dem Duft begnügt, den wird ihr Dorn nicht stechen.
— Friedrich von Bodenstedt
Toren und gescheite Leute sind gleich unschädlich. Nur die Halbnarren und die Halbweisen, das sind die Gefährlichen
— Johann Wolfgang von Goethe
Der Wolf ist ein großer Übeltäter, doch er lehrt die Hirten, auf der Hut zu sein.
Wenn ein Kind stolpert, hält ein guter Engel seine Hände hin.
Zu grosse Hast macht ungeschickt.
— Wilhelm Busch
In Zeiten großer Gefahr darfst du mit dem Teufel gehen, aber nur bis über die Brücke.
Das Auge des Freundes ist so empfindlich, dass der geringste Anlass es verletzt
Es gibt Gefahren, denen zu entfliehen nicht Feigheit ist, sondern höchster Mut, die Kraft, sich selbst zu besiegen.
— Berthold Auerbach
Man bricht das Bein selten, solange man im Leben mühsam aufwärts steigt - aber wenn man anfängt, es sich leicht zu machen und die bequemen Wege zu wählen.
— Friedrich Nietzsche
Wenn die Freude in der Stube ist, lauert die Sorge im Flur.