Sprüche über Gefahr
564 Sprüche — Seite 11
Man ist am meisten in Gefahr, überfahren zu werden, wenn man eben einem Wagen ausgewichen ist.
— Friedrich Nietzsche
Wenn man wissen will, was eine Frau wirklich meint, - was nebenbei immer eine gefährliche Sache ist - so sollte man sie ansehen, aber ihr nie zuhören.
— Oscar Wilde
Verliebte Leute dürfen nie sagen, dass sie arm sind, denn mir scheint, die Armut ist im Anfang wenigstens, ein eingeschworener Feind der Liebe.
— Georg Büchner
Denn wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Die Angst ist ein Netz, das uns der Böse überwirft, damit wir uns verstricken und zu Fall kommen. Wer Angst hat, ist schon gefallen.
— Dietrich Bonhoeffer
Selbst wenn der Weise sein Feind, mach zu deinem Freund nie den Dummen
Niemals sind wir so verletzlich, als wenn wir lieben.
— Sigmund Freud
Wenn eine Ratte sterben will, beißt sie die Katze in den Schwanz.
Das intellektuelle Talent stört oft wie ein Schnupfen die natürlichen Sinne und hindert sie, den Feind zu riechen.
— Emil Gött
Wenn sie das Maß überschreiten, sind beide bös: der Schlaf und das Wachen.
— Hippokrates von Kós
Alle Verallgemeinerungen sind gefährlich, sogar diese.
— Alexandre Dumas
Hütet euch vor der Wut eines Geduldigen!
— John Dryden
Was Hände bauen, können Hände stürzen.
— Friedrich von Schiller
Sag nicht Gutes über dich selbst. Man wird dir mißtrauen. Sag nichts Schlechtes über dich selbst. Man wird dich beim Wort nehmen.
— Joseph Roux
Vielleicht verdirbt Geld tatsächlich den Charakter. Auf keinen Fall aber macht ein Mangel an Geld ihn besser.
— John Steinbeck
Es gibt zwei gefährliche Abwege: die Vernunft schlechthin abzulegen und außer der Vernunft nichts anzuerkennen
— Blaise Pascal
Man verdirbt sich die Seele allein von der Berührung mit Geld.
— Alexander Alexandrowitsch Block
Was für ein Ende soll die Ausbeutung der Erde in all den künftigen Jahrhunderten noch finden? Bis wohin soll unsere Habgier noch vordringen?
— Plinius d. Ältere
Wenn es glatteist, gehen die Menschen Arm in Arm.
— Jean Paul
Schiffe stranden nur an Felsen, die Gott geschaffen hat.
— Gorch Fock