Sprüche über Gefahr
564 Sprüche — Seite 26
Die Flamme der Verwirrung und des Zweifels ist es, die der Weise meidet
— Chuang-tzu
Es ist für den Reichen viel leichter, Gutes zu tun, als für den Armen, sich vom Bösen fernzuhalten.
— Jean Antoine Petit-Senn
Das Mißgeschick, das uns nachsichtig gegen andere macht, macht sie oft hart gegen uns selbst.
— Jean Antoine Petit-Senn
Nichts ist verschlossen genug, nichts zu hoch, nichts zu dunkel für Diebe und Räuber.
— Francesco Petrarca
Die Laster tragen Masken, und schreckliche Ungeheuer verbergen sich in schönen Fellen.
— Francesco Petrarca
Wenn du versuchst, den Menschen die Folgen ihrer Verrücktheit zu verschweigen, kommt dabei letzten Endes eine Welt voller Narren heraus
— Herbert Spencer
Wie oft rufen falsch gebrauchte Wörter irreführende Gedanken hervor.
— Herbert Spencer
Wer durch Dornengestrüpp hat gehen müssen, lernt, wie Dornen verwunden, und tut die an ihm hängengebliebenen ab, damit sie anderen nicht schaden
— Hermann Stehr
Die schlimmste Knechtschaft ist: ein Sklave der Sinne sein.
— Johan Peter Uz
Man soll die Kinder lehren, die Übertreibung in den Ausdrücken als ein erstes Abweichen von der Wahrheit zu vermeiden.
— Alexandre Vinet
Es wandeln viele auf verbotenen Wegen und schämen sich, wenn sie einander begegnen.
— Otto Weiss
Zu den schlechtesten Logikern gehören Furcht und Hoffnung.
— Otto Weiss
Großen Herren und schönen Frauen, soll man gern dienen und wenig trauen.
— Georg Rollenhagen
Wer leichtlich glaubt, wird leicht betrogen.
— Georg Rollenhagen
Der Krieg fängt dann an, wenn die andere Seite sich verteidigt
— Carl Philipp Gottfried von Clausewitz
Übermäßiges Essen und Trinken tötet mehr Menschen als das Schwert.
— William Osler
So guten Bogen gibt es nicht, der überspannt und nicht zerbricht.
— Bernhard Freidank
Das schlimmste Glied, das Menschen tragen, ist die Zunge, hör' ich sagen.
— Bernhard Freidank
Glück ist recht wie ein Ball; Wer steiget, soll fürchten den Fall.
— Bernhard Freidank
Was wir zu fürchten haben, ist nicht die Unmoral der großen Männer, sondern die Tatsache, daß Unmoral oft zu Größe führt
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville