Sprüche über Gefahr
564 Sprüche — Seite 12
Wenn es glatteist, gehen die Menschen Arm in Arm.
— Jean Paul
Man verirrt sich nie so leicht, als wenn man glaubt, den Weg zu wissen. Nichts missglückt so schnell, als wenn man keine Schwierigkeiten sieht.
Nichts wie die Schmeichelei ist so gefährlich dir. Du weißt es, dass sie lügt, und dennoch glaubst du ihr.
— Friedrich Rückert
Groß Glück, große Gefahr.
Schiffe stranden nur an Felsen, die Gott geschaffen hat.
— Gorch Fock
Man kann nicht für seinen Mut einstehen, wenn man nie in Gefahr gewesen ist
— François de la Rochefoucauld
Jeder Mensch ist ein Abgrund. Man schaudert, wenn man hineinsieht.
— Georg Büchner
Schmeicheln wir uns indes nicht zu sehr mit unseren menschlichen Siegen über die Natur. Für jeden solcher Siege rächt sie sich an uns.
— Friedrich Engels
Was für ein Ende soll die Ausbeutung der Erde in all den künftigen Jahrhunderten noch finden? Bis wohin soll unsere Habgier noch vordringen?
— Plinius d. Ältere
Geldgier zieht Vernichtung nach sich.
— Else Pannek
Ein mächtiger Freund wird zum mächtigen Feind.
Es gibt keine Gefahr, die größer wäre als die Kräfte, sie zu ertragen und ihr zu begegnen.
— Paul Olaf Bodding
Niemand, der die Geschichte kennt, wird die Gefahren gering schätzen, die darin liegen, dass für Tagesruhm und Geld auch gewandte Redner jederzeit zu kaufen sind.
— Adolf Wilhelm Ferdinand Damaschke
Bevor man eine Leiter besteigt, sollte man sich vergewissern, ob sie an der richtigen Wand lehnt.
Ein Fisch, so groß, dass er ein Schiff verschlingen kann, ist auf dem Trockenen nicht einmal den Ameisen gewachsen.
— Lü Bu We
Das Leben stirbt, sobald es verglichen wird. Das Leben lebt erst jenseits des Grabes.
— Edward Young
Die Erde ist rund - aber man stößt sich an tausend Ecken.
— Martin Kessel
Bedenkt, dass Fanatiker gefährlicher sind als Schurken. Einen Besessenen kann man niemals zur Vernunft bringen, einen Schurken wohl.
— Voltaire
Lass doch die Zukunft schlafen, wie sie es verdient. Wenn man sie nämlich vorzeitig weckt, bekommt man dann eine verschlafene Gegenwart.
— Franz Kafka
Umarme deinen Feind! Denn solange du ihn mit den Armen umschlingst, ist es ihm nicht möglich, die Waffe zu ziehen