Sprüche über Probleme
591 Sprüche — Seite 25
Seelenleiden zu heilen vermag der Verstand wenig, die Zeit viel, entschlossene Tätigkeit alles.
— Johann Wolfgang von Goethe
Der Verstand stellt Probleme, das Leben löst sie. Alle Verstandeslösungen sind Unsinn.
— Oswald Spengler
Ach, mein liebes Geld. Mein liebes Geld, mein bester Freund! Man hat dich mir gestohlen. Meine Stütze habe ich verloren, mein Trost und meine Freude.
— Jean-Baptiste Molière
Die kleinen Miseren des Lebens helfen uns manchmal über sein großes Elend hinweg.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Du entgehst nicht dem Verhängnis! Diesen Glauben hast du, merke, nicht dass er dich in Bedrängnis mutlos mache, sondern stärke.
— Friedrich Rückert
Alle Welt klagt über den Journalismus, und jedermann möchte ihn für sich benutzen.
— Gustav Freytag
Was sich ein Narr in den Kopf gesetzt, das hält wie eine Schrift, die man in Marmor ätzt.
— Magnus Gottfried Lichtwer
Unglücksfälle sind wie Messer: Entweder sie arbeiten für uns oder schneiden uns, je nachdem, ob wir sie am Griff oder an der Schneide anfassen.
— James Russell Lowell
Wo Technik im Spiel ist, tritt die Katastrophe in Galauniform auf.
— Martin Kessel
Das Finden seiner selbst in dunklen Tagen ist meistens mehr Glücksache, als die Menschen gewöhnlich eingestehen wollen.
— Gottfried Keller
Besser ist's, man hat in der Jugend zu kämpfen als im Alter.
— Gottfried Keller
Leid frisst das Herz und auch den Mut.
— Ernst Moritz Arndt
Sorgen sind meist von der Nesseln Art, sie brennen, rührst du sie zart; fasse sie nur an herzhaft, so ist der Griff nicht schmerzhaft.
— Franz Emanuel August Geibel
Sei darauf bedacht, auch in harten Tagen deinen Gleichmut zu bewahren.
— Horaz
Die Erfindung des Problems ist wichtiger als die Erfindung der Lösung.
— Walter Rathenau
Die Tränen sind des Schmerzes heilig Recht
— Franz Grillparzer
Es liegt im Wesen der Ordnung, dass dem freiwilligen Fehltritt die unvermeidliche Strafe folge
— Joseph Joubert
Die Stunde kommt, die Stunde kommt, wo du an Gräbern stehst und klagst.
— Hermann Ferdinand Freiligrath
So sei und so reife… wie viel du auch littst, dass alle froh werden, wenn du ins Zimmer trittst!
— Cäsar Flaischlen
Nur wer verzagend das Steuer loslässt, ist im Sturm verloren
— Franz Emanuel August Geibel