Sprüche über Probleme
591 Sprüche — Seite 13
Opfer müssen gebracht werden.
— Otto Lilienthal
Im Alter versteht man besser, die Unglücksfälle zu verhüten, in der Jugend, sie zu ertragen.
— Arthur Schopenhauer
Beherzt ist nicht, wer keine Angst kennt, beherzt ist, wer die Angst kennt und sie überwindet.
— Khalil Gibran
Wenn der Mensch zu seinem Leid von heute nicht immer auch sein Leid von gestern und sein Leid von morgen hinzurechnete, so wäre jedes Schicksal erträglich.
— Rupert Johann Hammerling
Schicksalsschläge sind Bewährungsproben für die Lebensgrundsätze. Ohne sie würde niemand recht wissen, ob er ein ehrlicher Mensch ist oder nicht.
— Henry Fielding
Die stürmischen Wellen an der unruhigen Oberfläche lassen die Tiefen des Ozeans unberührt. Und dem, der an größeren und ewigeren Wirklichkeiten Halt findet, erscheinen die häufigen Wechselfälle sein …
— William James
Bist du wütend, zähle bis vier, bist du sehr wütend, fluche.
— Mark Twain
Kein größerer Schmerz, als sich erinnern glücklich heiterer Zeit im Unglück
— Dante Alighieri
Gegen einen Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf
— Theodor Fontane
Gebunden führt der Schmerz uns alle durch das Leben. Sanft, wenn wir willig gehn, rauh, wenn wir widerstreben.
— Albrecht von Haller
Was Hände bauen, können Hände stürzen.
— Friedrich von Schiller
Wie beim Reiten: Nicht auf das Hindernis, sondern darüber schauen.
— Hugo von Hofmannsthal
Wenn dein Leiden sich mehrt, so mehrt sich die Kraft, es zu tragen.
— Johann Kaspar Lavater
Niemand beging einen größeren Fehler als jener, der nichts tat, weil er nur wenig tun konnte.
— Edmund Burke
Fünf Heilmittel gegen Schmerzen und Traurigkeit: Tränen, das Mitleid der Freunde, der Wahrheit ins Auge sehn, schlafen, baden...
— Thomas von Aquin
Wer seinen Zorn runterschluckt, hat ihn noch lange nicht verdaut.
— Sebastian Kneipp
Es ist sinnlos, dem Schicksal zu grollen, es nimmt keine Klagen an.
— Mark Aurel
Vertage die Sorgen bis auf morgen, eh du's gedacht, kommt Hilfe über Nacht.
— Theodor Fontane
Der Schuldige flieht, auch wenn er nicht verfolgt wird.
— Annette von Droste-Hülshoff
Wie viele Trugschlüsse und Irrtümer gehen auf Kosten der Wörter und ihrer unsicheren oder mißverstandenen Bedeutung.
— John Locke