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Sprüche über Probleme

591 Sprüche — Seite 24

  1. Ach, meine Lieben! Wie oft im Leben wirft uns das Schicksal seinen tragischen Hut vor die Füße, und wir mögen tun, was wir wollen, Verdruß gibt's doch

    Wilhelm Busch

  2. Das Wort "Schwierigkeit" muss gar nicht für einen Menschen von Geist als existent gedacht werden. Weg damit!

    Georg Christoph Lichtenberg

  3. Das Leben geschieht in größeren Zusammenhängen, als sie der Mensch fügen und verstehen kann.

    Alfred Friedrich Delp

  4. Wer ganz mit seinem Schmerz allein, der lernt den Schmerz genießen.

    August von Platen

  5. Die Schwierigkeiten scheinen nur da zu sein, um überwunden zu werden.

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  6. Immer wenn du meinst es geht nicht mehr, geschieht jemand anderem ein Unglück, und du bist wieder froh.

    Daphne du Maurier

  7. Kleine Fehler geben wir gern zu, um den Eindruck zu erwecken, wir hätten keine großen

    François de la Rochefoucauld

  8. Verachtung des Lebens ist leicht in harter Bedrängnis. Tapfer allein ist der Mann, welcher das Unglück erträgt.

    Martial

  9. Brennt des Nachbarn Wand, ist dein Haus gefährdet.

    Horaz

  10. Getrost! Was krumm ward oft noch grad, oft über Nacht kam guter Rat.

    Eduard Mörike

  11. Sich heldenmütig ins Unvermeidliche fügen ist ja auch Weisheit.

    Adolph Kolping

  12. Auch im Übel liegt ein Preis, Wer ihn nur zu finden weiß.

    Albrecht von Haller

  13. Wer sich den Magen verdorben hat, ist der ehrlichste Mässigkeitskandidat

    Heinrich Leuthold

  14. Man fragt den anderen meistens um Rat, nicht weil man nicht weiß, was man tun soll, sondern weil man es eben weiß, aber ungern tut und vom Ratgeber eine Hilfe für die leidende Neigung erwartet.

    Jean Paul

  15. Das Einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht.

    Michel de Montaigne

  16. Wir sollten um Hilfe rufen können, auch wenn uns das Wasser noch nicht bis zum Hals steht.

  17. Zeigt die trübe, dunkle Seite dir auch oft das Leben, ist's vom Bild doch nur der Schatten, um das Licht zu heben.

    Anastasius Grün

  18. Den Gleichmut wahr dir mitten im Ungemach; wahr ihn desgleichen, lächelt dir hold das Glück.

    Horaz

  19. Man muß in den Dreck hineingeschlagen haben, um zu wissen, wie weit er spritzt.

    Wilhelm Raabe

  20. Wenn der Mensch in Angst und Not ist und in Furcht gejagt worden, so läuft er in Schrecken weiß nicht wohin, um Hilfe zu suchen. Das Tier, wenn es gejagt wird, springt ja auch ins Wasser und ersäuft, …

    Johann Heinrich Pestalozzi