Sprüche über Probleme
591 Sprüche — Seite 24
Ach, meine Lieben! Wie oft im Leben wirft uns das Schicksal seinen tragischen Hut vor die Füße, und wir mögen tun, was wir wollen, Verdruß gibt's doch
— Wilhelm Busch
Das Wort "Schwierigkeit" muss gar nicht für einen Menschen von Geist als existent gedacht werden. Weg damit!
— Georg Christoph Lichtenberg
Das Leben geschieht in größeren Zusammenhängen, als sie der Mensch fügen und verstehen kann.
— Alfred Friedrich Delp
Wer ganz mit seinem Schmerz allein, der lernt den Schmerz genießen.
— August von Platen
Die Schwierigkeiten scheinen nur da zu sein, um überwunden zu werden.
— August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Immer wenn du meinst es geht nicht mehr, geschieht jemand anderem ein Unglück, und du bist wieder froh.
— Daphne du Maurier
Kleine Fehler geben wir gern zu, um den Eindruck zu erwecken, wir hätten keine großen
— François de la Rochefoucauld
Verachtung des Lebens ist leicht in harter Bedrängnis. Tapfer allein ist der Mann, welcher das Unglück erträgt.
— Martial
Brennt des Nachbarn Wand, ist dein Haus gefährdet.
— Horaz
Getrost! Was krumm ward oft noch grad, oft über Nacht kam guter Rat.
— Eduard Mörike
Sich heldenmütig ins Unvermeidliche fügen ist ja auch Weisheit.
— Adolph Kolping
Auch im Übel liegt ein Preis, Wer ihn nur zu finden weiß.
— Albrecht von Haller
Wer sich den Magen verdorben hat, ist der ehrlichste Mässigkeitskandidat
— Heinrich Leuthold
Man fragt den anderen meistens um Rat, nicht weil man nicht weiß, was man tun soll, sondern weil man es eben weiß, aber ungern tut und vom Ratgeber eine Hilfe für die leidende Neigung erwartet.
— Jean Paul
Das Einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht.
— Michel de Montaigne
Wir sollten um Hilfe rufen können, auch wenn uns das Wasser noch nicht bis zum Hals steht.
Zeigt die trübe, dunkle Seite dir auch oft das Leben, ist's vom Bild doch nur der Schatten, um das Licht zu heben.
— Anastasius Grün
Den Gleichmut wahr dir mitten im Ungemach; wahr ihn desgleichen, lächelt dir hold das Glück.
— Horaz
Man muß in den Dreck hineingeschlagen haben, um zu wissen, wie weit er spritzt.
— Wilhelm Raabe
Wenn der Mensch in Angst und Not ist und in Furcht gejagt worden, so läuft er in Schrecken weiß nicht wohin, um Hilfe zu suchen. Das Tier, wenn es gejagt wird, springt ja auch ins Wasser und ersäuft, …
— Johann Heinrich Pestalozzi