Sprüche über Probleme
591 Sprüche — Seite 11
Reu’ ist aller Sünden Tod. Sie hilft dem Sünder aus der Not.
— Bernhard Freidank
Wo Leid ist, ist Irrtum - wo Schmerz ist, muss immer etwas falsch sein.
— Prentice Mulford
Taktlosigkeit ist der lästigste und widerwärtigste der menschlichen Fehler, denn du kannst dich nicht gegen sie verteidigen, nicht einmal durch Grobheit.
— Anselm Feuerbach
Wenn ein Unrecht nur lange genug hingenommen wird, hält man es schließlich für Rechtens.
— Thomas Paine
Denn, leider Gottes, so ist der Schlechte, dass er immer was anderes möchte, auch hat er ein höchst verruchtes Gelüst, grade so zu sein, wie er eben ist.
— Wilhelm Busch
Lieber die Kraft dafür einsetzen, dass man den Schaden behebt, als sie mit Ärger zu verschwenden.
— Prentice Mulford
Enttäuschungen sollte man verbrennen und nicht einbalsamieren
— Mark Twain
Das beste Mittel gegen viele Sorgen ist eine einzige Sorge.
— Guy de Maupassant
Zum Raube lächeln heißt, den Dieb bestehlen. Doch selbst beraubst du dich durch unnütz Quälen.
— William Shakespeare
Geheim ist alles, nur unser Schmerz nicht.
— Giacomo Leopardi
Beim Beginne einer Unternehmung und unweit des Zieles ist die Gefahr des Misslingens am größten. Wenn Schiffe scheitern, so geschieht es nahe am Ufer.
— Ludwig Börne
Es ist nichts angenehmer als aus einem Übel, das uns begegnet, seinen Vorteil zu ziehen.
— Ludwig Börne
Der tröstende Gedanke aber bleibt fort und fort, dass Gott auch widrige und schmerzliche Schicksale nur aus Liebe sendet, um unsere Gesinnungen zu läutern.
— Wilhelm von Humboldt
Ein jedes Problem durchläuft bis zu seiner Anerkennung drei Stufen: In der ersten wird es lächerlich gemacht, in der zweiten bekämpft, in der dritten gilt es als selbstverständlich
— Arthur Schopenhauer
Es ist törricht, sich im Kummer die Haare zu raufen, denn noch niemals ist Kahlköpfigkeit ein Mittel gegen Probleme gewesen
— Mark Twain
Vor nichts soll man sich so hüten als vor dem Aufwachsen jenes Unkrauts, welches Anmaßung heißt und in uns jede gute Ernte verdirbt
— Friedrich Nietzsche
Was Macht hat, mich zu verletzen, ist nicht halb so stark wie mein Gefühl, verletzt werden zu können.
— William Shakespeare
Neid ist die Angewohnheit, statt der eigenen Glücksgüter die der anderen zu zählen.
— Ernst von Feuchtersleben
Ach der Tugend schöne Werke, gerne möcht ich sie erwischen, doch ich merke, doch ich merke, immer kommt mir was dazwischen
— Wilhelm Busch
Würden wir auf nichts andres sehen als auf den Weg, dann wären wir bald am Ziel.
— Theresia von Avila