Sprüche über Probleme
591 Sprüche — Seite 10
Man kann nicht ohne weiteres sagen, dass Leid zum Aufbau des Charakters beitrage, ebenso oft trägt es auch zu seiner Zerstörung bei.
— John Steinbeck
Eine Not kann dir mehr nützen als tausend Freuden.
— Johannes Bonaventura
Die Gefolterten sagen zu allem ja und weil sie dann nicht zu widerrufen wagen, müssen sie alles mit dem Tode besiegeln.
— Friedrich Spee von Langenfeld
Demnach würde zur Milderung des menschlichen Elends das Wirksamste die Verminderung, ja Aufhebung des Luxus sein.
— Arthur Schnitzler
Die Schwierigkeit ist immer klein, man muss nur nicht verhindert sein.
— Wilhelm Busch
Not lehrt beten - und seinen Verstand gebrauchen.
— Sebastian Kneipp
Die Zeit ist eine mächtige Meisterin: sie bringt vieles in Ordnung
— Pierre Corneille
Wenn ich so recht niedergeschlagen, rat- und hilflos bin, so lege ich mich ruhig zu Bette, schließe die Augen, entferne alles und träume in selige Ruhe hinein.
— Ludwig Andreas Feuerbach
In den Tiefen des Winters erfuhr ich schließlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt.
— Albert Camus
Bisweilen kommt, nachdem das Schlimmste überstanden ist noch Schlimmeres.
— Otto Weiss
Was muntert reiner und lebhafter auf, als freundschaftliche Teilnahme.
— Johann Wolfgang von Goethe
Ratten und Eroberer dürfen im Unglück keine Gnade erwarten.
— Charles Caleb Colton
Die erste Stelle im Paradies werden diejenigen einnehmen, die sich in der Ehe getäuscht haben und doch ausharren.
— Karl Ferdinand Gutzkow
Wenn ein Unrecht nur lange genug hingenommen wird, hält man es schließlich für Rechtens.
— Thomas Paine
Reu’ ist aller Sünden Tod. Sie hilft dem Sünder aus der Not.
— Bernhard Freidank
Wo Leid ist, ist Irrtum - wo Schmerz ist, muss immer etwas falsch sein.
— Prentice Mulford
Taktlosigkeit ist der lästigste und widerwärtigste der menschlichen Fehler, denn du kannst dich nicht gegen sie verteidigen, nicht einmal durch Grobheit.
— Anselm Feuerbach
Mit wem das Pferd nie durchgeht, der reitet einen hölzernen Gaul.
— Christian Friedrich Hebbel
Denn, leider Gottes, so ist der Schlechte, dass er immer was anderes möchte, auch hat er ein höchst verruchtes Gelüst, grade so zu sein, wie er eben ist.
— Wilhelm Busch
Lieber die Kraft dafür einsetzen, dass man den Schaden behebt, als sie mit Ärger zu verschwenden.
— Prentice Mulford