Sprüche über Probleme
591 Sprüche — Seite 21
Die Wahrheit erkennen wir immer erst dann, wenn wir mit ihr absolut nichts mehr anzufangen vermögen.
— Oscar Wilde
Sich zu mühen und mit dem Widerstande zu kämpfen, ist dem Menschen Bedürfnis wie dem Maulwurf das Graben.
— Arthur Schopenhauer
Alles, was zu dumm ist, um gesprochen zu werden, wird gesungen.
— Voltaire
Wir sind leicht bereit, uns selbst zu tadeln. Unter der Bedingung, dass niemand einstimmt
— Marie von Ebner-Eschenbach
Jede Schöpfung ist ein Wagnis
— Christian Morgenstern
Auch aus Unglück muß man Vorteile zu ziehen suchen.
— Christian Johann Heinrich Heine
Indem man sich beklagt, tröstet man sich.
— Alfred de Musset
Ein Ärgernis ist nur, wo man es nimmt, gegeben: dir Vorgeworfnes brauchst du ja nicht aufzuheben.
— Friedrich Rückert
Nichts ist häufiger, als dass am Ende eines Streits beide Gegner um die Wette Unsinn reden.
— Ferdinando Coelestinus Galiani
Schwierigkeiten sind dazu da, um wachzurütteln, nicht um zu entmutigen. Der menschliche Geist entwickelt sich stark durch Konflikte.
— William Ellery Channing
Bei der Erfassung der richtigen Entscheidungen stehen meistens zwei Dinge im Gegensatz dazu: Die Eile und der Zorn.
— Thukydides
Besonders tief und voll Empörung fühlt man die pekuniäre Störung
— Wilhelm Busch
Bösewicht mit Bösewicht - auf die Dauer geht es nicht.
— Wilhelm Busch
Nur in der Tiefe der Seele, mit Hilfe jener Kraft die stärker ist als alle Vernünftigkeit, kann Trost und Ruhe gefunden werden.
— Wilhelm Busch
Ungeduld hat meistens Schuld
— Wilhelm Busch
Als ich meinen Schmerz auf dem Feld der Geduld aussäte, erwuchs aus ihm die Frucht des Glücks.
— Khalil Gibran
Nur durch die Tiefen unserer Erde, nur durch die Stürme eines Menschengewissens hindurch eröffnet sich der Blick auf die Ewigkeit.
— Dietrich Bonhoeffer
Entrüstung ist ein erregter Zustand der Seele, der meist dann eintritt, wenn man erwischt wird
— Wilhelm Busch
Die Freude flieht auf allen Wegen; der Ärger kommt uns gern entgegen.
— Wilhelm Busch
Man muss das Unglück mit Händen und Füßen und nicht mit dem Maul angreifen.
— Johann Heinrich Pestalozzi