Sprüche über Besitz
548 Sprüche — Seite 6
Die Gedanken eines Menschen sind sein Königreich.
Ein andrer halt' auf Geld und Gut; ich liebe Kunst und freien Mut.
— Simon Dach
Der Reiche ist entweder selbst ein Gauner oder der Erbe eines Gauners.
— Hieronymus
Kapitalbildung muss durch Eigeninteresse angetrieben werden, man kann Vermögen nicht mit Wohlwollen anlocken.
— Walter Bagehot
Die Gottheit wohnt im Staube, während der Teufel Auto fährt und in vergoldeten Häusern Champagner trinkt.
— John Knittel
Ein Gewehr ist viel wert, aber man kann nicht darauf sitzen
Nicht vom Geben, sondern vom Behalten werden wir krank.
— Antoine de Saint-Exupéry
Eifersucht ist in gewisser Hinsicht gerecht und vernünftig, da sie nur den Besitz wahren will, der unser ist oder zu sein scheint, Neid dagegen ist Eifern über den Besitz anderer.
— François de la Rochefoucauld
Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit
— Martin Luther King
Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.
— Arthur Schopenhauer
Sei besorgt um deinen Namen, denn er begleitet dich treuer als tausend goldene Schätze.
Frauen würden noch reizender sein, wenn man Ihnen in Ihre Arme fallen könnte, ohne in Ihre Hände zu fallen
— Ambrose Bierce
Ein Tröpflein Liebe ist mehr wert als ein ganzer Sack voll Gold.
— Friedrich von Bodelschwingh
Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum
Unter allen Besitzungen der Erde ist die, ein Herz zu haben, die kostbarste.
— Johann Wolfgang von Goethe
Der Schmerz ist ein Eigentum, wie das Glück und die Freude.
— Christian Friedrich Hebbel
Wenn du einen einzigen echten Freund hast, hast du mehr als deinen Anteil
— Thomas Fuller
Das Geld wird abgeschafft. Ich kenn´ schon einen, der nichts mehr hat.
— Karl Marx
Um zufrieden zu sein, das heisst über der Not zu stehen, kommt es nicht darauf an, was man hat, sondern darauf, was man ist.
— Jeremias Gotthelf
Glücklich sind die Menschen, wenn sie haben, was gut für sie ist.
— Sokrates