Sprüche über Besitz
548 Sprüche — Seite 18
Schlecht geht der Kranke mit sich selbst um, der den Arzt als Erben einsetzt.
— Publius Syrus
Das Glück ist nicht in den Dingen die wir besitzen, sondern in den Dingen die zu besitzen wir glauben.
— Georg Simmel
Jeder weiß, dass Gold und Silber nur Reichtümer der Einbildung sind.
— Charles-Louis de Montesquieu
Wir zerstören Millionen Blüten, um ein Schloss zu errichten, dabei ist eine einzige Distelblüte wertvoller als tausend Schlösser.
— Leo Tolstoi
Wenn du nicht Güter hast und dennoch Leibeserben, bring' ihnen Künste bei, sich Güter zu erwerben.
— Martin Opitz
Der Reiche setzt eher sein Leben für seinen Reichtum als seinen Reichtum für sein Leben aufs Spiel.
— Frank Wedekind
Bildung ist ein unentreißbarer Besitz
— Menander
Wer Geld und keine Kinder hat, der ist nicht wirklich reich , wer Kinder und kein Geld hat, der ist nicht wirklich arm .
Genug zu haben,ist Glück, mehr als genug zu haben, ist unheilvoll. Das gilt von allen Dingen, aber besonders vom Geld.
— Laotse
Wer dein Haus zur Ruine macht, möchte sicherlich, dass du den Himmel siehst
— Robert Louis Stevenson
Nur was ich selbst hervorgebracht und immer wieder aufs Neue mir erwerbe, ist für mich Besitz.
— Friedrich Schleiermacher
Wenn du aber gar nichts hast, ach, so lasse dich begraben, denn ein Recht zum Leben', Lump, haben nur, die etwas haben.
— Christian Johann Heinrich Heine
Was wir ausgaben, hatten wir, was wir verließen, verloren wir, was wir gaben, haben wir.
Nur was wir ersehnen, ist unser Eigentum. Was wir besitzen, haben wir schon verloren.
— Karl Gustav Adolf von Harnack
Jeder will ein Stückchen Land, braucht nicht viel zu sein. Bloß so viel, dass man was Eigenes hat.
— John Steinbeck
Die Welt gehört, wie die Frauen, dem, der sie verführt, genießt und mit Füßen tritt.
— Giacomo Leopardi
Ich hab' nicht viel hienieden, Ich hab' nicht Geld noch Gut; Was vielen nicht beschieden, Ist mein: - der frische Mut.
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Kein Eigentümer schuf die Natur, denn taschenlos, ohne Taschen in den Pelzen, kommen wir zur Welt.
— Christian Johann Heinrich Heine
Dein ist nichts als die Stunde, in der du lebst.
Die Kultur der Menschheit besitzt nichts Ehrwürdigeres als das Buch, nichts Wunderbareres und nichts, das wichtiger wäre.
— Gerhart Johann Robert Hauptmann