Sprüche über Besitz
548 Sprüche — Seite 10
Wer Geld besitzt, dem drohen Diebe, er schlummert nie in Sicherheit, viel sichrer schläft die Zärtlichkeit bei Aktien der Liebe.
— Anna Luise Karsch
Ist ein Buch lesenswert, ist es auch wert gekauft zu werden.
— John Ruskin
Ich besitze nicht, damit ich nicht besessen werde.
— Antisthenes
Freue dich, trinke ein Glas, betrachte die Gegenwart als dein Eigentum, alles andere überlasse dem Schicksal.
— Euripides
Verfüge nie über Geld, ehe du es hast.
— Thomas Jefferson
Das Lesen versieht den Geist nur mit dem Material für das Wissen; erst das Denken macht das Gelesene zu unserem Eigentum
— John Locke
Wenn wir lieben, dienen wir; solange wir von anderen geliebt werden, möchte ich behaupten, sind wir fast unentbehrlich; und niemand ist nutzlos, wenn er einen Freund besitzt.
— Robert Louis Stevenson
Die Geiz'gen und die Reichen mag man mit dem Meer vergleichen; Wieviel des Wassers geht zum Meer, doch hätt' es Wassers gern noch mehr.
— Bernhard Freidank
Nicht das Leben ist das höchste Gut, sondern das gute Leben. "Gut" leben ist soviel wie "edel und gerecht".
— Platon
Was der Mensch auch gewinnt, er muss es teuer bezahlen, wär es auch nur mit der Furcht, ob er's nicht wieder verliert.
— Christian Friedrich Hebbel
Der wahre Preis einer Sache ist die Mühe und Plage, ihn zu erarbeiten.
— Adam Smith
Kaum hat mal einer ein bissel was, gleich gibt es welche, die ärgert das
— Wilhelm Busch
Das Schicksal kann Reichtümer, doch nicht den Geist rauben.
— Seneca
Manchmal muß man Freunde besuchen, um seine Bücher wiederzusehen.
— William Hazlitt
Danke Gott, dass du geben kannst - und nicht davon abhängig bist, was andere dir geben.
Eine verheiratete Frau darf nicht den Reis von zwei Männern essen.
Ihr gebt nur wenig, wenn ihr von eurem Besitz gebt. Erst wenn ihr von euch selber gebt, gebt ihr wahrhaft.
— Khalil Gibran
Denke daran, dass etwas, was Du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.
— Dalai Lama
Tausend und Abertausend Ströme fließen in das Meer, aber das Meer ist nie voll; und könnte der Mensch Stein zu Gold verwandeln, sein Herz ist nie zufrieden.
Unsere Wünsche sind wie kleine Kinder: Je mehr man ihnen nachgibt, um so anspruchsvoller werden sie
— Christian Morgenstern