Sprüche über Besitz
548 Sprüche — Seite 17
Besitz verlockt zur Sünde, und die Anhäufung von Reichtümern entsittlicht den Menschen; nur die einfache Arbeit gibt Glück und Zufriedenheit.
— Leo Tolstoi
Wer Diener hat, hat unverhohlene Feinde.
Doch wenn ich arm bin, habe ich nur meine Träume. Die Träume breite ich aus vor deinen Füßen. Tritt leicht darauf du trittst auf meine Träume.
— William Butler Yeats
Wer Diebe fasst, soll auch die Beute fassen. Wer Ehebrecher fasst, soll immer beide fassen
Wer den Palast des Sultans sieht, zerstört seine Hütte.
Geld im Beutel kommt nie aus der Mode.
— Thomas Fuller
Jede Liebe verzehnfacht jede Kraft… Dieses Besitzergreifen, zu zweien, einer neuen Wahrheit macht der Besitz doppelt sicher, den Begriff doppelt klar.
— Bertha Freifrau von Suttner
Erfreue dich deines Besitzes, als stürbest du morgen. Aber verbrauch ihn mit Maß, als lebtest du lange.
— Lukian
Man prahlt eben mit dem, was man hat, und je weniger man hat, desto mehr neigt man wohl zum Prahlen.
— John Steinbeck
Es ist ganz einerlei, was man macht und was die Leute von einem denken, solange man Geld in der Tasche hat.
— John Knittel
Vermögen zu haben ist ein Stück Freiheit.
— Ludwig Erhard
Gold ist eine Kostbarkeit. Jedem, der es besitzt, erfüllt es alle Wünsche dieser Welt und verhilft den Seelen ins Paradies
— Christopher Columbus
Wenn einer Geld hat, darf er so dumm sein wie er will
— Ovid
Wenn du hundert Yen hast, kaufe dir für fünfzig Yen Brot, für die anderen fünfzig aber Hyazinthen für die Seele.
Man kann nicht die Kuh verkaufen und die Milch behalten.
Der Freund gibt sich durch den andern, was er selbst nicht besitzt.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Der Weise ist besorgt, sein Vermögen zu erhalten, auch wohl zu vermehren. Daher er unnützen Aufwand meidet, um die Mittel zu haben zu unvorhergesehenen Ausgaben.
— Karl Julius Weber
Manche klavierspielende Frau wäre ein Engel, wenn sie daheim keinen Flügel hätte.
— Max Pallenberg
Gute Tiere, spricht der Weise, musst du züchten, musst du kaufen, doch die Ratten und die Mäuse, kommen ganz von selbst gelaufen.
— Wilhelm Busch
Wer eine Katze hat, braucht das Alleinsein nicht zu fürchten.
— Daniel Defoe