Sprüche über die Natur
365 Sprüche — Seite 17
Aller Zwang hemmt und drückt die Natur, und sie kann ihre Schönheit nicht in vollem Reize zeigen.
— Johann Jakob Wilhelm Heinse
Wenn wir keinen Winter hätten, wäre der Frühling nicht so angenehm!
— Anne Bradstreet
Die Natur hat tausend Freuden für den, der sie sucht, und mit warmem Herzen in ihren Tempel eintritt.
— Rahel Varnhagen von Ense
Die einzige Hoffnung für die Erde besteht darin, dass es der Menschheit gelingt, mehr Probleme zu lösen als auszulösen.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Ein Unkraut ist nichts anderes als eine unbeliebte Blume.
— Ella Wheeler Wilcox
Ein Garten ist ein großartiger Lehrer. Er lehrt uns Geduld und umsichtige Wachsamkeit, er lehrt uns Fleiß und Sparsamkeit, und vor allem lehrt er vollkommenes Vertrauen.
— Gertrude Jekyll
Wer nicht in der Welt wie in einem Tempel umhergeht, der wird in ihr keinen finden.
— Rahel Varnhagen von Ense
Freilich bleiben nicht alle Blüten, um Früchte zu werden. Wenn aber nur der Baum stehen bleibt, so ist die Hoffnung nicht verloren.
— Katharina Elisabeth Goethe
Was Zeit und Menschen zerstören, entsteht in neuen Formen wieder, und die Fee, die allem einen neuen Anfang gibt, ist die Natur
— George Sand
In der Natur ist nichts überflüssig, alles ist für etwas vorgesehen.
— Jane C. Webb Loudon
Die Hauptaufgabe eines Gartens ist es, seinem Besucher die schönste und höchste Art des irdischen Vergnügens zu bereiten.
— Gertrude Jekyll
Gott bewahre jeden Menschen vor so schwerem Leid, dass selbst die Natur unbeachtet von ihm bleibt, dass sie in ihrer Macht und Lieblichkeit keinen sänftigenden Trost, kein Balsam für sein wundes Herz …
— Sophie Alberti
Umweltschutz: Bisher wussten wir nicht, was wir taten. Jetzt tun wir nicht, was wir wissen.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Die Gebirge sind stumme Meister und schaffen schweigsame Schüler
— Johann Wolfgang von Goethe
Mir ist jeder Grashalm so wichtig wie der Kölner Dom. Und oft lernte ich von jenem mehr als von diesem.
— August Julius Langbehn
Großes geschieht, wenn Mensch und Berg sich treffen.
— William Blake
In der Natur kommt das Ganze weder nach den Teilen noch vor ihnen
— Simone Weil
Glücklicherweise ist es nicht die Schönheit der Gegend, sondern die Empfänglichkeit des Menschen, durch welche seine Freude an der Natur und der Welt um ihn her bestimmt wird.
— Fanny Lewald
Die Natur, die sanfteste aller Mütter, hat Geduld mit jedem Kind.
— Emily Elizabeth Dickinson
Vergnügen! – wo ist das? Es sitzt in Blumenkelchen und kommt alle Jahr einmal als Geruch heraus.
— Rahel Varnhagen von Ense