Sprüche über die Natur
365 Sprüche — Seite 11
Der Hunger nach Luxus, der uns aus unserem Planeten einen Ziergarten machen ließ, nährt nur die Gier unserer Wünsche.
— Ralph Waldo Emerson
Ins Innere der Natur dringt kein erschaffner Geist.
— Albrecht von Haller
Ich kann nirgendwo die Liebe Gottes besser ablesen als im Kreuz... Da eröffnet er die Quelle, die mich freimacht von aller Schuld. Da ist eine Tür in den Himmel.
— Wilhelm Busch
Aus derselben Ackerkrume wächst das Unkraut wie die Blume und das Unkraut macht sich breit.
— Friedrich von Bodenstedt
Nur durch den Winter, wird der Lenz errungen.
— Gottfried Keller
Der wichtigste Gedanke auf dem Gipfel gilt dem Weg nach unten.
— Reinhold Messner
Die Natur hat niemals das Herz verraten, das sie geliebt hat.
— William Wordsworth
Sollst nicht murren, sollst nicht schelten, wenn die Sommerzeit vergeht, denn es ist das Los der Welten, alles kommt und alles geht
— Wilhelm Müller
Wir zerstören Millionen Blüten, um ein Schloss zu errichten, dabei ist eine einzige Distelblüte wertvoller als tausend Schlösser.
— Leo Tolstoi
Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige. Wir leben vom Tode anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten!
— Leonardo da Vinci
Frühling, Sommer und dahinter gleich der Herbst und dann der Winter - ach, verehrteste Mamsell, mit dem Leben geht es schnell!
— Wilhelm Busch
Nichts in der Natur ist zufällig. Etwas erscheint nur zufällig aufgrund der Unvollständigkeit unseres Wissens.
— Baruch de Spinoza
Astern blühen schon im Garten, schwächer trifft der Sonnenstrahl. Blumen, die den Tod erwarten durch des Frostes Henkerbeil. Herbstes Freuden, Herbstes Trauer, welke Rosen, reife Frucht.
— Detlef von Liliencron
Der Sturm sprach einst: "Ich kenne die Welt, denn ich zerpflücke sie." Da sprach der Reif: "Ich kenne die Welt, denn ich erdrücke sie." Die Sonne lacht: "Ich kenne sie besser. Ich beglücke s …
— Carmen Sylva
Durch die Natur wird das Herz des Menschen gemildert und gesänftigt.
— Adalbert Stifter
Nicht jede Wolke erzeugt ein Gewitter.
— William Shakespeare
Der Herbst ist immer unsre beste Zeit.
— Johann Wolfgang von Goethe
Um der Natur befehlen zu können, muss man ihr gehorchen.
— Francis Bacon
Kein Eigentümer schuf die Natur, denn taschenlos, ohne Taschen in den Pelzen, kommen wir zur Welt.
— Christian Johann Heinrich Heine
Jede sprossende Pflanze, die mit Düften sich füllt, trägt im Kelche das ganze Weltgeheimnis verhüllt.
— Franz Emanuel August Geibel