Sprüche über die Natur
365 Sprüche — Seite 15
Wie schnell alle Sterne verschwinden, sobald sich die Sonne erhebt.
— Friedrich von Bodenstedt
Auch Quellen und Brunnen versiegen, wenn man zu oft aus ihnen schöpft
— Demosthenes
Das Herz und die Rose sind das einzig Unvergängliche
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Leute ohne Humor sind Wiesen ohne Blumen. Wie könnte ihr Leben anders sein als dürr.
— Meta von Salis
Zum Gärtnern braucht man einen gusseisernen Rücken mit einem Scharnier.
— Charles Dudley
Das Leben zeugt Blumen und Bienen. Blumen, das sind die schöpferischen Geister, und Bienen die anderen, die daraus Honig sammeln.
— Christian Morgenstern
Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser. Aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück.
— Thales von Milet
Es ist unmöglich, zweimal in denselben Fluss zu springen. Auch wenn wir in dieselben Flüsse steigen, fließt immer anderes Wasser herbei
— Heraklit von Ephesos
Das Paradies liegt nicht auf Erden, aber Stückchen davon sind wohl vorhanden
— Jules Renard
Auf einem Berge stehend umfassen wir die Natur wie das Kind, das auf einen Stuhl gestiegen ist, um den Vater desto besser umarmen zu können.
— Karl Julius Weber
Wohl nichts anderes auf der Welt hat eine so beruhigende Wirkung und macht so zufrieden wie das Gärtnern: jene körperliche Betätigung, die den Geist beruhigt und den Deltamuskel stählt
— Charles Dudley Warner
Die pralle Sonne auf dem Rücken, während man sich über Schaufel oder Hacke beugt oder beschaulich den warmen, duftenden Lehmboden riecht, ist heilender als manch eine Medizin.
— Charles Dudley Warner
Wenn die Sonne ihre Strahlen verbirgt, zieht auch die Welt ihre Freude zurück
— Hildegard von Bingen
Das Firmament ist der Thron aller Schönheit, wie auch der Mensch seinen Thron hat, die Erde nämlich
— Hildegard von Bingen
Demut und grösste Beharrlichkeit scheinen fast genauso notwendig beim Gärtnern wie Regen und Sonnenschein, und jedes Misslingen muss als Sprungbrett für Erfolgversprechenderes dienen.
— Elizabeth von Arnim
Ein Garten ist ein Gegenstand der Kunst allein.
— Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau
Ein Garten ist ein grossartiger Lehrer. Er lehrt uns Geduld und umsichtige Wachsamkeit; er lehrt uns Fleiss und Sparsamkeit; und vor allem lehrt er vollkommenes Vertrauen.
— Gertrude Jekyll
Warum denn warten von Tag zu Tag? Es blüht im Garten, was blühen mag.
— Klaus Groth
Die Natur ist immer neu, wenn das Auge frisch bleibt.
— Max von Eyth
Eine Welt in einem Sandkorn zu sehen und einen Himmel in einer Wildblume, die Unendlichkeit in einer Hand zu halten und die Ewigkeit in einer Stunde
— William Blake