Sprüche über die Natur
365 Sprüche — Seite 12
Einen Regenbogen, der eine Viertelstunde steht, sieht man nicht mehr.
— Johann Wolfgang von Goethe
Die Stimmung der äußeren Natur ist stets nur ein Spiegel unseres Gemüts.
— Peter Rosegger
Die Gesetze der Natur sind wunderbar, aber ihr Räderwerk zermalmt viele Insekten wie die Regierungen viele Menschen.
— Antoine de Rivarol
Der geringe Schaden, welchen der Igel anrichtet, kann gegenüber dem von ihm gebrachten Nutzen kaum in Betracht kommen, zumal jener noch keineswegs genügend erwiesen ist.
— Alfred Edmund Brehm
Die Blume ist das Lächeln der Pflanze.
— Peter Hille
Wenn der Mensch keine anderen Fähigkeiten hätte, außer Rosen zu ziehen, so wäre er dennoch vollkommen!
— William Wilkie Collins
Nun laß den Sommer gehen, Laß Sturm und Winde wehen. Bleibt diese Rose mein, Wie könnt ich traurig sein?
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Sobald ein frisches Kelchlein blüht, es fordert neue Lieder; und wenn die Zeit verrauschend flieht, Jahrszeiten kommen wieder.
— Johann Wolfgang von Goethe
Natur hat weder Kern noch Schale, alles ist sie mit einem Male.
— Albrecht von Haller
Pferdeverstand: das, was Pferde davon abhält, auf künftiges Verhalten der Menschen zu wetten.
— Oscar Wilde
Wenn die Rose sich selbst schmückt, schmückt sie auch den Garten.
— Friedrich Rückert
Aus derselben Ackerkrume wächst das Unkraut wie die Blume.
— William Shakespeare
Über Rosen muss man dichten, in die Äpfel lässt sich beissen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wunder stehen nicht im Gegensatz zur Natur, sondern nur im Gegensatz zu dem, was wir über die Natur wissen
— Augustinus
Der Frühling ist zwar schön; doch wenn der Herbst nicht wär', wär' zwar das Auge satt, der Magen aber leer.
— Friedrich von Logau
Die Deutschen haben sechs Monate Winter und sechs Monate keinen Sommer. Und das nennen sie Vaterland.
— Napoleon
Die Dunkelheit ist eine Morgendämmerung, die darauf wartet, geboren zu werden
— Khalil Gibran
Die Blume ist ein Wort, ein Ausdruck, ein Seufzer aus voller Brust
— Bettina von Arnim
Auf meinem Grabe sollen rote Rosen stehn, die roten Rosen, die sind schön
— Hermann Löns
Und scheint die Sonne noch so schön, am Ende muss sie untergehn.
— Christian Johann Heinrich Heine