Sprüche über Arbeit
971 Sprüche — Seite 29
Mühl ohne Gang, Glock ohne Klang, Hand ohne Gaben, Schul ohne Knaben, will niemand haben.
Wie's auf die Mühle kommt, so wird's gemahlen.
Müllers Henn und Witwers Magd hat selten Hungersnot geklagt.
Geh lieber zum Schmied als zum Schmiedchen.
Gibst du mir Geld, spricht der Schuster, so geb ich dir Schuh.
Eine jede Arbeit, welche den Menschen in Anspruch nimmt, macht den Menschen still und bewirkt, dass er sich in das gesellschaftliche Gefüge seiner Stelle einordnet.
— Carl Friedrich Paul Ernst
Wir haben auch Arbeit, und gar zu zweit, und haben die Sonne und Regen und Wind. Und uns fehlt nur eine Kleinigkeit, um so frei zu sein, wie die Vögel sind: nur Zeit.
— Richard Fedor Leopold Dehmel
Träume sind nicht Taten. Ohne Arbeit wird Dir nichts geraten.
— Ernst Moritz Arndt
Mann der Arbeit, aufgewacht! Und erkenne deine Macht! Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will.
— Georg Friedrich Rudolph Herwegh
Könnte ich leben, ohne zu arbeiten, ich wäre das glücklichste Wesen unter der Sonne
— Franziska Gräfin zu Reventlow
Länger als Taten lebt das Wort.
— Pindar
Das Schwierigste tun wir heute, das Unmögliche morgen und übermorgen tun wir das, was uns Spaß macht.
— Fridtjof Nansen
Der Weg zur Ruhe geht durch das Gebiet der allumfassenden Tätigkeit
— Novalis
Der Schweiß ist die Träne der Arbeit.
— Peter Hille
Wenn der Mensch keinen Genuß mehr an der Arbeit findet und nur arbeitet, um so schnell wie möglich zum Genuß zu gelangen, so ist es nur ein Zufall, wenn er kein Verbrecher wird.
— Christian Matthias Theodor Mommsen
Freude treibt zum Genuß, Seligkeit zur Arbeit.
— Johann Heinrich Jung-Stilling
Was dem Leben eines Menschen erst Wert gibt, ist ein besonnenes Urteil und eine stetige Arbeitskraft.
— Gustav Freytag
Wir behalten von unseren Studien am Ende doch nur das, was wir praktisch anwenden
— Johann Wolfgang von Goethe
Doch größern Ruhm wird der verdienen, der Farben kauft und malt mit ihnen ...
— Wilhelm Busch
Fang immer gleich heute an!
— Mary Shelley