Sprüche über Arbeit
971 Sprüche — Seite 10
Faulheit ist schön. Am schönsten nach getaner Arbeit
— Else Pannek
Der eine hat Arbeit und Fleiß, der andere Nutzen und Preis.
Hoffe wenig, wirke viel, das ist der kürzeste Weg zum Ziel.
Jag' du die Arbeit, sonst jagt sie dich.
Wir leben in einer Zeit, die zuviel arbeitet und zuwenig erzogen ist, in einer Zeit, wo die Leute vor Fleiß verrückt werden.
— Oscar Wilde
All Labsal, was uns hier beschieden, fällt nur im Kampf und Streit uns zu; nur in der Arbeit wohnt der Frieden, und in der Mühe wohnt die Ruh.
— Theodor Fontane
Wer nie ein Knecht gewesen, kann auch kein guter Herr sein.
Wer sich des Brotes freuen will, muss guten Teig sich kneten, wer sich des Gartens freuen will, der muss das Unkraut jäten. Wer sich des Lebens freuen will, muss arbeiten und beten.
— Robert Reinick
Der Bettler schlägt kein Almosen, der Hund keine Bratwurst, der Krämer keine Lüge aus.
Erfülle jederzeit deine Pflicht, und wenn es dir schwer fällt, dann murre nicht. Nur den erquickt des Abends Rast der freudig trug des Tages Last.
Die Arbeit ist die erste Grundbedingung allen menschlichen Lebens, und zwar in einen solchen Grade, dass wir in gewissem Sinn sagen müssen: sie hat den Menschen selbst geschaffen.
— Friedrich Engels
Was kunstvoll ist, erfordert Fleiß, Mühe und Arbeit, bis es aufgefaßt und erlernt ist
— Albrecht Dürer
Man ist viel wert in der Welt, wenn man sein Fach versteht.
— Adolph Freiherr von Knigge
Wer Unkraut nur ein Jahr lässt stehen, kann sieben Jahre jäten gehen.
Müller und Bäcker stehlen nicht, man bringt's ihnen.
Der größte Sinnesgenuss, der gar keine Beimischung von Ekel bei sich führt, ist, im gesunden Zustande, Ruhe nach der Arbeit.
— Immanuel Kant
Ein Gramm Beispiel gilt mehr als ein Zentner guter Worte.
— Franz von Sales
Ich halte nichts vom Recht des Menschen auf Arbeit; ich halte es lieber für das größte Recht des Menschen, nichts zu tun.
— Gioacchino Rossini
Wenn ich einen Sohn habe, so soll er etwas prosaisches werden, Jurist oder Seeräuber.
— Lord Byron
Es hilft nichts, das Unvollkommene heutiger Wirklichkeit zu höhnen oder das Absolute als Tagesprogramm zu predigen. Lasst uns stattdessen durch Kritik und Mitarbeit die Verhältnisse Schritt für Schrit …
— Gustav Walter Heinemann