Sprüche über Schwäche
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Das, wofür du keinen Sinn hast, geht für dich verloren, wie die Farbenwelt dem Blinden.
— Karoline Friederike Louise M. von Günderrode
Die Frauen wurden lange Zeit Königinnen genannt, aber das Königreich, das man ihnen gab, war es nicht wert, regiert zu werden.
— Louisa May Alcott
Je weniger ein Mensch selber zärtlich sein kann, je nötiger hat er's, dass man's mit ihm sei: Aber nur Herzen erschließen Herzen.
— Rahel Varnhagen von Ense
Schwache und begrenzte Menschen sind ganz notwendig oft undankbar.
— Rahel Varnhagen von Ense
Liebe ist die größte Überzeugung. Ist diese zu überwinden, so lieben wir nicht mehr.
— Rahel Varnhagen von Ense
Jeder, der nur einmal seine Überzeugung in sich zum Schweigen bringt, ist unrein, geistlos, zu allem Schlechten fähig; denn die Möglichkeit und der Anfang ist da!
— Rahel Varnhagen von Ense
Tränen sind kein Zeichen der Schwäche. Sie reinigen die Seele von Schwermut und Pein.
Hätte ich es sagen wollen oder können, hätte ich nicht nötig, es zu malen.
— Philipp Otto Runge
Tränen haben etwas Heiliges. Sie sind kein Zeichen von Schwäche, sondern von Kraft. Sie sprechen beredter als zehntausend Zungen. Sie sind die Verkünder bedrückendsten Kummers, tiefer Reue und unaussp …
— Washington Irving
Nachsicht gewährt der Tadel den Raben und peinigt die Tauben.
— Juvenal
Viele Leute verwechseln schlechtes Management mit Schicksal.
— Kin Hubbard
Je weniger Bedeutung ein Staatsmann hat, desto mehr liebt er die Fahne.
— Kin Hubbard
Erwarte keine Dankbarkeit, wenn du einem Menschen Gutes tust, denn du hast seine Schwächen aufgezeigt.
— Kin Hubbard
Sage niemals an der Theaterkasse dass du nicht gut hörst, denn dann bekommst du einen Platz zugewiesen, wo du auch nichts siehst.
— Kin Hubbard
Jedes Eingeständnis von Dankbarkeit ist ein demütigender Umstand.
— Oliver Goldsmith
Dem Dank entfliehen, verrät ein Herz, dem Danken Mühe macht.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Die guten und die schlechten, die Fähigen und die Unfähigen sind der Spiegel, in welchem wir uns im Laufe eines langen Lebens langsam kennenlernen.
— August Pauly
Menschenspreu wird vom Wind der Mode leicht bewegt.
— August Pauly
Was schlechte Richter sind, können wir an uns selbst lernen, wenn wir die Vergehen unserer Kinder strafen.
— August Pauly
Eitelkeit ist eine untreue Dienerin. Sie macht ihren Herrn um soviel kleiner, als sie ihn größer zu machen vorgibt.
— August Pauly