Sprüche über Schwäche
733 Sprüche — Seite 29
Wer jung ist, glaubt nie, dass er alt wird.
— John Steinbeck
Hinter allem menschlichen Leid türmen sich Berge von Unwissenheit, riesige schwarze Wolken falschen Denkens, gespenstische Schwäche des Fleisches.
— John Knittel
Hütet euch jene schwächliche Resignation, von welcher der nächste Schritt zur Gleichgültigkeit führt, zu befördern oder sie gar hervorzurufen wollen.
— Wilhelm Raabe
Im Leben kommt einmal die Zeit, da man sich darüber klarwerden muss, was besser ist, zu zertreten oder zertreten werden.
— John Knittel
Ich weiß nicht, welches das größere Laster ist, immer völlig nüchtern oder ab und zu völlig betrunken zu sein.
— John Knittel
Wir leben in einer Welt, in der ein jeglicher bei weiten mehr auf die Schwächen, Laster und Untugenden des anderen angewiesen ist als auf seine Tugenden.
— Wilhelm Raabe
Nimm keinen Rat von deinen Ängsten
— George Smith Patton
Alles selbst machen zu wollen, ist das Kennzeichen des Unbegabten.
— Richard von Schaukal
Die Bedrohung durch den Stärksten bewirkt bei mir, dass ich mich auf die Seite des Schwächeren stelle.
— Francois René de Chateaubriand
Die menschliche Natur ist schwach, der Einfluss der Umgebung stark.
— Sir Arthur Conan Doyle
Wir bedürfen eines kleinen Kreises, um groß zu sein, und wir sind klein, wenn wir die Welt umfassen wollen.
— Theodor Fontane
Eine Sonne ist der Mensch, allsehend, allverklärend wenn er liebt. Und liebt er nicht, so ist er eine dunkle Wohnung, wo ein rauchend Lämpchen brennt.
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Verliebt sein ist nur ein außerordentlicher Fall von freiwilliger Blindheit.
— Honoré de Balzac
Dilettant heißt der kuriose Mann, der findet sein Vergnügen dran, etwas zu machen, was er nicht kann.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Es gibt auch seelisch Farbenblinde, denen just für Hoffnungsgrün und Freudenrot das Auge fehlt.
— Franz Edler von Pernwald Schönthan
Der Wind pfeift darauf, ob der Baum müde ist
Anderen die Aufgaben abzunehmen heißt: sie in ihrer Entwicklung zu behindern.
— Else Pannek
Man kann Kompromisse schließen, bis man zu einem Kompromiss geworden ist.
— Else Pannek
Wer Gefühle zeigt, lebt aus sich heraus — intensiv und doch geschützt. Wer seine Gefühle nicht verdeutlichen kann, lebt in sich hinein, vor sich hin — wehrlos.
— Else Pannek
Auf andere herabzusehen macht kleiner und ärmer. Es geschieht von einem Standpunkt, von dem keine menschliche Wärme ausgeht und an den keine gelangt.
— Else Pannek