Sprüche über Schwäche
733 Sprüche — Seite 14
Bescheidenheit ist nichts anderes als Faulheit, Mattigkeit und Mangel an Mut, so dass man mit Recht sagen kann, dass die Bescheidenheit für die Seele eine Erniedrigung ist.
— François de la Rochefoucauld
Ohne Champagner kann ich nicht leben. Bei Siegen verdiene ich ihn, bei Niederlagen brauche ich ihn.
— Napoleon
Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden
— Kurt Tucholsky
Man muss sich nie zu dem gesellen, durch den man in den Schatten gestellt wird.
— Baltasar Gracián y Morales
Wer Hass allzu sehr fürchtet, versteht nicht zu herrschen.
— Seneca
Über das Ziel hinausschießen ist eben so schlimm, wie nicht ans Ziel kommen.
— Konfuzius
Bei schlechten Beamten helfen selbst die besten Gesetze nichts.
— Otto von Bismarck
Wenn du selbst keine Haare auf dem Kopf hast, dann beschimpfe andere nicht als Glatzkopf.
Die Frauen sind nicht zum Laufen geschaffen... Wenn sie fliehen, dann nur, um eingeholt zu werden
— Jean-Jacques Rousseau
Besser auf neuen Wegen etwas stolpern als in alten Pfaden auf der Stelle zu treten.
Man ist am meisten in Gefahr, überfahren zu werden, wenn man eben einem Wagen ausgewichen ist.
— Friedrich Nietzsche
Wenn man nicht der Stärkere ist, muß man der Klügere sein.
— Emile Zola
Ich verachte Leute, die Hunde halten. Das sind Feiglinge, die sich nicht trauen, die Leute selber zu beißen
— August Strindberg
Wenn auch die Fähigkeit zu täuschen ein Zeichen von Scharfsinn und Macht zu sein scheint, so beweist doch die Absicht zu täuschen ohne Zweifel Bosheit oder Schwäche.
— René Descartes
Sei nicht ganz Zucker, oder die Welt wird dich verschlucken! Sei nicht ganz Wermut, oder sie wird dich ausspucken!
Es gibt nur ein Laster, dessen sich niemand rühmt: Undankbarkeit.
— Gerard de Nerval
Man soll gegen niemanden Neid hegen. Die Guten verdienen ihn nicht, und die Bösen schädigen sich in demselben Grade, in dem ihre Pläne gelingen.
— Epikur
Wer sich zum Wurme macht, kann nachher nicht klagen, wenn er mit Füßen getreten wird.
— Immanuel Kant
Ein Kind erträgt Veränderungen, die ein Mann nicht ertragen würde.
— Jean-Jacques Rousseau
Das Gift, an dem die schwächere Natur zugrunde geht, ist für den Starken Stärkung, und er nennt es auch nicht Gift
— Friedrich Nietzsche