Sprüche über Schwäche
733 Sprüche — Seite 24
Eine Frau ohne Schmuck ist eine Mühle ohne Mühlstein.
Ach, wie bald schwindet Schönheit und Gestalt.
— Wilhelm Hauff
Weibliche Richter und Anwälte können wir nicht brauchen und zum ärztlichen Beruf fehlen ihnen die körperlichen Kräfte wie gewisse Charaktereigenschaften.
— Felix Dahn
Der Empfindsame ist der Waffenlose unter lauter Bewaffneten.
— Berthold Auerbach
Auf gebeugtem Rücken und eingezogenen Schultern nimmt jede Last Platz.
— Else Pannek
Es gibt Menschen, die das Leben erleiden und es gibt Menschen, die das Leben nach eigenem Willen gestalten.
— Charles Ferdinand Ramuz
Das Gefühl, nicht ganz in Ordnung zu sein, ist ekelhaft. Man ist bloß ein halber Mensch.
— Ludwig Thoma
Gegen einen matten, von tausend Rücksichten gelähmten, kaum noch vorhandenen Entschluß ist oft der Schein des Widerstandes genug.
— Carl Philipp Gottfried von Clausewitz
Manche Leute wollen nie, sondern "möchten" bloß
— Walter Calé
Ein leeres Vorurteil ist das Alter, die schnöde Frucht von dem tollen Wahn, dass der Geist abhänge vom Körper.
— Friedrich Schleiermacher
Am Ende des längsten Lebens sind wir immer noch Anfänger.
— John Henry Newman
Wer nichts weiß, muss alles glauben
— Marie von Ebner-Eschenbach
Niemand köpft leichter als jene, die keine Köpfe haben.
— Friedrich Dürrenmatt
Das Alter hat zwei große Vorteile: Die Zähne tun nicht mehr weh, und man hört nicht mehr all das dumme Zeug, das ringsum gesagt wird.
— George Bernard Shaw
Schimpfe nicht auf den Spiegel, wenn du mit einem Makel geboren bist.
Einen Satz trag´ in den Ohren: Wer sich aufregt, hat verloren.
— Karl-Heinz Söhler
Es ist schmerzlich, einem Menschen seine Grenzen anzusehen
— Christian Morgenstern
Ein Gemüt jedoch, das nicht gelernt hat vorauszuschauen und sich die Zukunft stets rosig malt, wird von den ersten Widerwärtigkeiten zu Boden geworfen.
— Francesco Petrarca
Möge die Katze dir nicht in den Milchtopf treten, der Hund den Butternapf nicht umstoßen, die Maus den Schinken nicht riechen. Mögest du Nachsicht haben mit der Tollpatschigkeit der Tiere, so wie …
Schwachheit, dein Name ist Weib!, so meint ein Dichter, ein großer. Aber das Weibchen, es weiß: Schwachheit, dein Name ist Mann!
— Eduard von Bauernfeld