Sprüche über Schwäche
733 Sprüche — Seite 17
Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen
Ironie ist keine Waffe, sondern eher ein Trost der Ohnmächtigen.
— Ludwig Marcuse
Wer ein schlechtes Gedächtnis hat, wird nicht darum herum kommen, seine Fehler zu wiederholen.
Den Haien entrann ich Die Tiger erlegte ich Aufgefressen wurde ich von den Wanzen.
— Bertolt Brecht
Es ist nicht das Unkraut, das den guten Samen erstickt, sondern die Nachlässigkeit des Bauern
— Konfuzius
An den Grundsätzen hält man nur fest, solange sie nicht auf die Probe gestellt werden; geschieht das, so wirft man sie fort wie der Bauer die Pantoffeln und läuft, wie einem die Beine von Natur gewach …
— Otto von Bismarck
Das gibt sich, sagen schwache Eltern von den Fehlern ihrer Kinder. Oh nein! Es gibt sich nicht. Es entwickelt sich.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Unsere kleinen Irrtümer und die kleinen Schwächen sind es, die uns gegenseitig liebenswert machen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Die meisten unserer Fehler sind verzeihlicher als die Mittel die wir anwenden um sie zu verbergen.
— François de la Rochefoucauld
Man muss verstehen, die Früchte seiner Niederlagen zu ernten
— Otto Stössl
Misstrauen ist eine schlechte Rüstung, die mehr hindern als schirmen kann.
— Lord Byron
Wir erschrecken über unsere eigenen Sünden, wenn wir sie an anderen entdecken.
— Johann Wolfgang von Goethe
Es gibt Menschen, die sich auch innerlich kleiden, wie es die Mode heischt.
— Berthold Auerbach
Die Maus ist ein Tier, dessen Pfad mit in Ohnmacht fallenden Frauen übersät ist.
— Ambrose Bierce
Das Vergnügen, recht zu behalten, wäre unvollständig ohne das Vergnügen, andere ins Unrecht zu setzen.
— Voltaire
Ein Pferd hat vier Beine und stolpert doch.
Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht.
— François de la Rochefoucauld
Und ein scharfsichtiger Fremder, der in ein Haus tritt, bemerkt oft gleich, was der Hausherr aus Nachsicht, Gewohnheit oder Gutmütigkeit übersieht oder ignoriert.
— Johann Wolfgang von Goethe
Denk an deine eigenen Fehler im ersten Teil der Nacht, wenn du wach daliegst; denk an die Fehler eines anderen im zweiten Teil der Nacht, wenn du schläfst.
Man fällt anderen oft lästig, wenn man glaubt, ihnen nie zur Last fallen zu können.
— François de la Rochefoucauld