Sprüche über Leben
1598 Sprüche — Seite 80
In jedem Leben gibt es Augenblicke, in welchen die Gegenwart mächtiger wirkt als die Vergangenheit und Zukunft.
— Karoline Friederike Louise M. von Günderrode
Ich lebe. Das völligste Leben, mit Bewußtsein.
— Rahel Varnhagen von Ense
Je mehr Einsicht, desto mehr Ein- und Zustimmung wird das Leben uns abgewinnen, wenn es auch noch mehr Arbeit fordert.
— Rahel Varnhagen von Ense
Das Leben ist ein Wunder. Es kommt über mich, dass ich oftmals die Augen schließen muss.
— Paula Modersohn-Becker
Was dir das Leben auch an Rätseln zeigt, die Liebe ist's, die alle übersteigt.
— Heinrich Martin
Es gibt kein Jenseits, kein anderes Ufer mehr, wenn das Unendliche in unser Leben selbst zu liegen kommt.
— Friedrich Lienhard
Das Leben ist ein Mysterium, das man vom schöpferischen Herzen aus erlebt.
— Friedrich Lienhard
Tausendfach wird dem gegeben, tausendfach das Glück erneut, wer sich jeden Tag im Leben dankbar seiner Gaben freut.
— Julius Lohmeyer
Keine Macht auf Erden kann den Einfluss eines wertvollen, reinen, einfachen und nützlichen Lebens wettmachen.
— Booker T. Washington
Wer das irdische Leben nicht erst nimmt, nimmt Gott nicht ernst.
— Hildegard Waach
Aller Fortschritt bringt nur Variationen zu dem alten, ewigen Liede des Lebens.
— Rosalie Perles
Angst ist der einzige sichere Ratgeber, den das Leben überhaupt hat.
— August Lafontaine
Luxus macht das Leben reicher – und den Käufer ärmer.
— Louis Comfort Tiffany
Das Leben gleicht eher einem Gemälde als einer exakt zu lösenden Rechenaufgabe.
— Oliver Wendell Holmes
Es ist hart zu leben; aber härter ist es noch zu sterben.
— Friedrich Wilhelm Kaulisch
Das Leben ist wie ein Hauch, das eine Weile sichtbar ist und dann wieder verschwindet
In einer Handvoll Hirn lebe ich
— Tommaso Campanella
Dem wahrhaft Neugierigen erschließt sich alles, was das Leben zu bieten hat.
— William Morris Davis
Ich weiß nicht, was für einen Christen schwieriger ist – richtig zu leben oder richtig zu sterben.
— Daniel Defoe
Jeder schafft sich sein Eden nach dem Bedürfnis seiner Seele.
— Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer